Zlatko Junuzovic wird wohl auch die kommenden Wochen seinen Arbeitgeber Werder Bremen in Atem halten. Sebastian Prödl, der vor zweieinhalb Jahren noch für die Grün-Weißen spielte, lässt Zweifel an der Vertragsverlängerung seines Landsmanns aufkommen.


Der Vertrag von Zlatko Junuzovic läuft am 30. Juni dieses Jahres aus. Noch ist nicht geklärt, ob Werder Bremen und der Österreicher auch in der kommenden Saison zusammenarbeiten werden. Sebastian Prödl, der mit seinem Landsmann von 2012 bis 2015 gemeinsam für den norddeutschen Bundesligisten auf dem Platz stand, ​hat seine Zweifel an einer weiteren Kooperation.

SV Werder Bremen v VfL Wolfsburg - Bundesliga

Hält Werder seit Monaten hin: Zlatko Junuzovic



„Zladdi ist ein begnadeter Pokerspieler. Er kann bluffen genau wie Werder auch“, gibt Prödl der Bild zu Protokoll. „Ich weiß, dass er gerne in Bremen bleiben will und seine Leistung gegen Köln hat gezeigt, wie wichtig er für Werder ist.“ Momentan sehe es aber „nicht unbedingt danach aus“, dass es für Junuzovic in Bremen weitergehe, äußert Prödl. „Als Zlatko-Freund und Werder-Fan würde ich es mir aber wünschen.“


Im Sommer 2015 verließ Prödl den SV Werder in Richtung FC Watford – ebenfalls ablösefrei. Mit den Hornets belegt der Abwehrspieler den zufriedenstellenden elften Rang in der Premier League. „Das Tempo ist schon höher und die Zweikämpfe sind viel härter“, erklärt der 30-Jährige über den englischen Fußball. „Aber ich bin ja groß gewachsen und habe breite Schultern.“ Die Fanszene auf der Insel sei zudem viel positiver als in Deutschland. Prödl habe eine Klubliebe wie bei Watford „sonst nur noch in Bremen erlebt“.