Noch zu Saisonbeginn war Chadrac Akolo einer der aufgehenden Sterne des VfB Stuttgart. Unter dem neuen Trainer Tayfun Korkut nimmt der Rechtsaußen inzwischen aber nur noch eine Reservistenrolle ein. Mit einem Vereinswechsel kokettiert der Afrikaner trotz seiner ausbaufähigen Spielzeit jedoch nicht.


Sechs Millionen Euro investierte der VfB Stuttgart vor dem Saisonstart in die Verpflichtung von Chadrac Akolo. Mit zwei Toren in den ersten vier Spielen war er einer der Senkrechtstarter der Schwaben. Probleme mit dem Oberschenkel warfen ihn in der Folge jedoch aus der Bahn. Auch der zwischenzeitliche Trainerwechsel von Hannes Wolf auf Tayfun Korkut hatte seine Folgen.

1. FSV Mainz 05 v VfB Stuttgart - DFB Cup

Will Ruhe bewahren: Chadrac Akolo (r.)


Seine Bilanz seit Korkuts Amtsantritt: Sieben Spiele, vier Kurzeinsätze und dreimal ein Bankplatz über volle 90 Minuten. Akolo hoffe, ​künftig wieder mehr Spielzeit zu bekommen, sagt er im Gespräch mit dem kicker. „In Freiburg hatte ich nun schon wieder mehr Spielzeit. Man wird sehen. Ich werde nun erst mal zur Nationalmannschaft reisen und dort arbeiten.“ Wenn der Kongolese wieder nach Stuttgart komme, werde man sehen, was passiere. „Aber was auch kommt, ich werde ruhig bleiben.“


An einen Vereinswechsel denkt der Sechs-Millionen-Mann indes nicht. „Nein, überhaupt nicht. Kurz nach Saisonbeginn ging es mir schlechter damit, nicht zu spielen, aber mit der Zeit habe ich mich wieder gefangen“, erklärt Akolo. Inzwischen habe er sich eingefügt und gute Gespräche mit erfahrenen Spielern in der Mannschaft geführt. „Alles ist in Ordnung, ich arbeite und nehme die Minuten, die ich bekomme.“ Der 22-Jährige ist vertraglich bis 2021 gebunden.