​Persönlich hat sich Kyriakos Papadoloulos noch nicht dafür entschuldigt, dass er den neuen HSV-Trainer Christian Titz öffentlich kritisiert hatte. Vor dem Bundesligaspiel gegen Hertha BSC (1:2) hatte der Hollerbach-Nachfolger den Griechen ausgebootet. Immerhin hat sich nun Papa-Berater Paul Koutsoliakos mit versöhnenden Worten an die Presse gewandt.


"Es ist total schade, dass ich nicht spiele und dass manche erfahrenen Spieler nicht in der Mannschaft waren. Die Mannschaft braucht diese Spieler", reagierte Kyriakos Papadopoulos verärgert über seine Nicht-Nominierung fürs Hertha-Spiel. 

Diese öffentliche ​​Trainer-Schelte hatte wiederum den neuen HSV-Coach Christian Titz auf die Palme gebracht, der ebenfalls deutliche Worte fand: "Er hat sich ein Verhalten erlaubt, das so nicht geht. Spieler können enttäuscht sein, und Spieler sagen in ihrer Enttäuschung auch was. Aber es darf nichts über die Mannschaftskollegen sein."


"Man sollte hier jetzt nicht wild übertreiben"


Davon möchte Papadopoulos-Berater Koutsoliakos allerdings in den Aussagen seines Klienten nichts gehört haben. SPORT1 zitiert diesen wie folgt: "Ich habe nicht gelesen und gehört, dass er einen Mitspieler kritisiert hat." Allerdings gab Koutsoliakos auch weiter, dass "es Papa natürlich leid tut". 

Hamburger SV v Hertha BSC - Bundesliga

Das Verhalten von Papa konnte Neu-Trainer Titz nicht nachvollziehen



Nichtsdestotrotz ist der Berater weit davon entfernt, einen zu großen Hehl aus der ganzen Geschichte zu machen: "Er ist ein junger, emotionaler Mann. Man sollte hier jetzt nicht wild übertreiben, was kurz nach dem Spiel gesagt wird." Auch Koutsoliakos ist davon überzeugt, dass der 26-Jährige "der Mannschaft des HSV mit seiner Kampf- und Willensstärke immer helfen kann".