​Ein Kölner Norweger für Union Berlin? Der Zweitligist denkt offenbar über eine Verpflichtung von Birk Risa vom 1. FC Köln nach. Bei den Geißböcken kommt der norwegische U21-Nationalspieler meist in der Regionalliga-Reserve zum Einsatz. Einen Profi-Vertrag beim FC besitzt der Linksverteidiger nicht.


Zweitligist Union Berlin hat offenbar die Fühler nach Birk Risa ausgestreckt. Nach Informationen von transfermarkt.de beschäftigen sich die Eisernen mit einer Verpflichtung des norwegischen U21-Nationalspielers vom 1. FC Köln. Dort kommt der Linksverteidiger meist im Regionalliga-Team zum Einsatz, lief in dieser Saison aber auch zweimal in der Bundesliga auf. Neben Union soll auch Odds BK an einem Transfer interessiert sein. Mit dem norwegischen Erstligisten habe sich der 20-Jährige demnach bereits getroffen. 

Risa wechselte im Sommer 2014 aus seiner Heimat an den Rhein. Bei den Geißböcken durchlief er die U17 und U19, bevor er zur laufenden Spielzeit einen Amateur-Vertrag bis 2019 unterschrieb. In der Regionalliga West kam er bislang auf 13 Einsätze und erzielte dabei drei Tore. Für die Profis debütierte er am 15. Spieltag gegen den SC Freiburg in der Bundesliga und stand 14 Tage später gegen den VfL Wolfsburg sogar in der Startelf. Aufgrund der damaligen Verletztenmisere bot FC-Coach Stefan Ruthenbeck das ​norwegische Talent als Stürmer auf. Diese Rolle nimmt er meist auch in der norwegischen U21-Auswahl ein.


Union Berlin rangiert in der Zweiten Liga derzeit auf dem achten Tabellenplatz und droht den anvisierten Bundesliga-Aufstieg zu verpassen. An der alten Försterei stehen mit dem Dänen Kristian Pedersen und Peter Kurzweg zwei Linksverteidiger noch bis 2019 unter Vertrag. Allerdings soll sich RB Leipzig mit Pedersen in der vergangenen Winterpause als möglichen Halstenberg-Ersatz beschäftigt haben. Die Zukunft des 23-Jährigen in Berlin könnte auch deshalb bei einem verpassten Aufstieg offen sein.