​"Wenn ein Spieler gut genug ist, ist er auch alt genug." Diese alte Fußballweisheit lässt sich einwandfrei auf das Innenverteidiger-Duo der Roten Bullen anwenden. Ibrahima Konaté und Dayot Upamecano waren gestern maßgeblich am Erfolg über die Bayern beteiligt.


Es war 19:20 Uhr, als sich erst Konaté und Upamecano herzten und kurz darauf sich auch ihr Trainer, Ralph Hasenhüttl, dem Jubel anschloss.

Dass die Leipziger lediglich ein Gegentor gegen die sonst so torfreudigen Bayern zuließen, ging zu großen Teilen auf den Kasten der Youngster. Mit gerade einmal 18 (Konaté) und 19 (Upamecano) Jahren hielten sie Größen wie Müller, Lewandowski, James und Ribery davon ab, überhaupt erst auf das Tor zu schießen.

​​Dass der Spielverlauf sich so darstellte, war keine Selbstverständlichkeit. Erst einmal habe seine Mannschaft das angewendete System trainiert, so Hasenhüttl nach dem Spiel auf der Pressekonferenz. "Ein großes Kompliment an die Mannschaft", lobte der RB-Coach seine Spieler.

Mit dem Jubel nach der Partie signalisierte der Trainer ebenfalls, dass dieses Kompliment zu großen Teilen an seine zwei Innenverteidiger ging. Mit Robustheit und viel Leidenschaft zeigten sie den bayerischen Angreifern deren Grenzen auf.

Zu beachten gilt, dass mit gerade einmal 18 und 19 Jahren das Entwicklungspotenzial enorm ist. So ein Spiel wie gestern ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum etablierten Bundesligaprofi.