​Bei der gestrigen 0:2-Niederlage von Bayer 04 Leverkusen in Köln hat Lucas Alario mit einer unnötigen Tätlichkeit schon in der 33. Minute für die Vorentscheidung gesorgt. Beim 0:1-Stand bekam der argentinische Stürmer die rote Karte. Nun gab das DFB-Sportgericht bekannt, welche Konsequenzen auf den gestrigen Platzverweis folgen.


Lucas Alario wird nicht nur eine Geldstrafe von 10.000 Euro aufgebrummt, der Sommer-Neuzugang wird nun auch für die nächsten drei Liga-Spiele seines Teams gesperrt! Bayer Leverkusen und Alario haben dem Urteil zugestimmt. 


Die Werkself muss somit bei den kommenden Partien nach der Länderspielpause gegen Augsburg, Leipzig und Frankfurt auf den 25-jährigen Knipser verzichten, dessen Formkurve eigentlich zuletzt nach oben zeigte. 


Alario wurde von Köln-Innenverteidiger Dominic Maroh etwas unfair abgeschirmt, doch der Leverkusen-Spieler befreite sich mit einem direkten Ellenbogenschlag gegen den Hals Marohs. Alario bestritt in der bisherigen Saison 21 Pflichtspiele für die Werkself, dabei gelangen ihm 14 Torbeteiligungen.