MOENCHENGLADBACH, GERMANY - MARCH 17: Referee Markus Petersen looks on the video assistant screen during the Bundesliga match between Borussia Moenchengladbach and TSG 1899 Hoffenheim at Borussia-Park on March 17, 2018 in Moenchengladbach, Germany.  (Photo by Lars Baron/Bongarts/Getty Images)

Im Zweifel für den Angreifer? - Die strittigsten Szenen des 27. Spieltags

Dass durch die Einführung des Videobeweises die Diskussionen um Fehlentscheidungen nicht weniger geworden sind, ist schon lange nichts Neues mehr. Auch an diesem Wochenende sorgten einige Entscheidungen der Unparteiischen für jede Menge Aufregung. Dabei war erneut keine klare Linie zu erkennen.

1. Abseitstor von Hannover 96?

Bei der knappen Partie gegen Borussia Dortmund hätte Hannover 96 um ein Haar in der 81. Spielminute noch den Ausgleich erzielt. Doch die Aktion wurde frühzeitig, aufgrund einer vermeintlichen Abseitsstellung von Jonathas unterbrochen, der den Ball auf Korb weiterleitete. Bei der haarscharfen Entscheidung wurde definitiv nicht im Zweifel für den Angreifer entschieden. Bitter für die Niedersachsen.

2. Werner nicht zurückgepfiffen

Dass es auch anders geht, bewiesen die Offiziellen beim Spitzenspiel zwischen dem FC Bayern München und RB Leipzig. Beim Siegtreffer von Timo Werner spielte der Nationalstürmer mit dem Feuer und bewegte sich auf der Abseitslinie. Auch nach mehreren Wiederholungen konnte man lediglich von tendenziell gleicher Höhe sprechen. Richtig, hier weiterspielen zu lassen.

3. Stuttgarter Führungstreffer gegen Freiburg irregulär?

Vor dem Führungstreffer von Mario Gomez stand dessen Teamkollege Christian Gentner im Abseits. Nach Ansicht des sichtlich angesäuerten Freiburger Trainers Christian Streich konnte man nicht davon sprechen, dass der VfB-Kapitän nur passiv agiert hatte, da er seinen Gegenspieler aktiv wegblockte. Schiedsrichterboss  Lutz Michael Fröhlich widersprach laut dem kicker dieser Aussgae und plädierte darauf, dass der Ball klar in Richtung Gomez unterwegs war. Eine unübersichtliche Situation, bei der das Nichteinschreiten des Videoschiedsrichters am Ende in Ordnung ging, da es sich nicht um eine klare Fehlentscheidung handelte.

4. Zweites VfB-Tor zu Unrecht aberkannt

Bei der zweiten strittigen Szene im Baden-Württemberg-Derby entschied Schiedsrichter Benjamin Brand gegen den VfB. Bei einem Freistoß von Dennis Aogo entschied der Unparteiische fälschlicherweise auf ein Foulspiel von Angreifer Mario Gomez und verwehrte den Stuttgartern den zweiten Treffer. Komisch, dass auch der Videoschiedsrichter nicht korrigierend eingriff.