Im vergangenen Meisterschaftsspiel gegen Mainz 05 (3:0) verzichtete Eintracht Frankfurts Trainer Niko Kovac auf die Dienste von Marco Fabián. Den Mexikaner plagen derzeit aber keineswegs Verletzungssorgen. Beide Seiten sind unzufrieden.


Monatelang fiel Marco Fabián aufgrund einer unabdingbaren Operation an der Lendenwirbelsäule aus. Für den Mexikaner, der in der vorigen Saison mit sieben Toren und vier Assists eines der Aushängeschilder Eintracht Frankfurts war, läuft es derzeit weniger rund. Im Liga-Heimspiel gegen Mainz 05 (3:0) verzichtete SGE-Trainer Niko Kovac zur Gänze auf die Dienste Fabiáns.


„Bei den anderen Spielern sehe ich mehr. Ich erwarte von ihm einfach mehr, weil ich weiß, dass er mehr kann“, wird Kovac in der Montagsausgabe des kicker zitiert. „Das habe ich ihm auch in mehreren Gesprächen gesagt.“ Fabián kommt in dieser Saison aufgrund seiner Verletzung erst auf drei Einsätze als Joker – zwei in der Bundesliga und einen im DFB-Pokal.

VfB Stuttgart v Eintracht Frankfurt - Bundesliga

Marco Fabián stand gegen Mainz nicht im Kader


Der 28-Jährige ist reichlich unzufrieden über seine aktuelle Situation. War er in der vorigen Spielzeit noch der wichtigste Verbindungsspieler zwischen Mittelfeld und Angriff, bleibt Fabián aktuell nur die Rolle des Bankdrückers. Besonders ärgerlich für den südamerikanischen Kraftwürfel, ​da er sich ​Hoffnungen auf einen Platz im WM-Kader Mexikos macht.


„Erstmal die Gruppenphase überstehen. Und dann wollen wir Geschichte schreiben: Mexiko hat es noch nie ins Halbfinale einer WM geschafft, das wollen wir ändern“, hatte Fabián Anfang Januar gegenüber der Frankfurter Neuen Presse verraten. In der Gruppenphase trifft 'El Tri' auf Deutschland, Schweden und Südkorea.