Im Spiel gegen RB Leipzig hätte der FC Bayern einen weiteren Schritt in Richtung 28. Meistertitel seiner Vereinsgeschichte gehen können. Die Münchner verloren ihr Auswärtsspiel in Sachsen jedoch mit 1:2. Die anstrengenden Wochen inklusive Mehrfachbelastung hatten ihren Tribut gefordert. Trotz alledem ist Trainer Jupp Heynckes wenig davon begeistert, dass einigen seiner Akteure in dieser Woche eine Pause zugesprochen wird.


Denn wirklichen Nutzen hat der FC Bayern nicht von der Länderspielpause. Der Großteil der Mannschaft befindet sich nämlich auf Reisen mit der jeweiligen Nationalmannschaft. So schonte Trainer Jupp Heynckes beim Auswärtsspiel gegen RB Leipzig (1:2) einige seiner Akteure. Jérôme Boateng, Robert Lewandowski und Franck Ribéry nahmen vorerst auf der Bank Platz. Arjen Robben stand wie schon beim ​Rückspiel gegen Besiktas Istanbul (3:1) im Champions-League-Achtelfinale nicht im Kader.

FBL-GER-BUNDESLIGA-LEIPZIG-MUNICH

Jupp Heynckes kritisiert die UEFA



Doch die Bayern-Stars stehen vor einer harten Belastungsprobe. Nach den Länderspielreisen folgt in der Bundesliga das Prestigeduell mit Borussia Dortmund. Drei Tage später geht es gegen den FC Sevilla im Viertelfinale der Champions League, was rund eine Woche einer Wiederholung folgt. „Die Länderspielpause ist schlecht“, beanstandet Trainer Heynckes im kicker. „In den April hat die UEFA alles reingepackt, vorher hatten wir wochenlang keine englische Woche, das ist nicht normal.“


Neun Wochen sind seit dem Start in die Rückrunde ins Land gezogen. Seit Mitte Januar gab es für die Bayern nur dreimal ein Spiel unter der Woche. „Die Termingestaltung ist manchmal nicht nachvollziehbar“, führt Heynckes aus. Der Spielplan werde „zerstückelt, damit sie die Spiele live übertragen können“. Vor allem das über Wochen gestreckte Achtelfinale der Champions League sei laut Heynckes ein Problem.