Achteinhalb Jahre war der Spielerpass von Mats Hummels in Besitz von Borussia Dortmund. Im Sommer jährt sich die Rückkehr des deutschen Nationalspielers zum FC Bayern zum zweiten Mal. Bei seinem Ex-Arbeitgeber träumt man indes von einer Rückkehr des Starspielers, die jedoch ausgeschlossen ist.


Als Louis van Gaal noch Trainer des FC Bayern war, wollte der Niederländer Mats Hummels an die Säbener Straße zurückholen. Ehe es den Weltmeister im Winter 2008 zu Borussia Dortmund zog, durchlief dieser beim deutschen Rekordmeister sämtliche Jugendstationen. ​Im Sommer 2016 folgte schließlich die Heimkehr nach München, für eine Ablöse von 35 Millionen Euro.


Bei Schwarz-Gelb schwelgt man jedoch in Erinnerungen. Laut einem Bericht des kicker hat der BVB nie aufgehört, von einer Rückkehr Hummels‘ zu träumen. Das Fachmagazin spannt den Bogen: Eine Rückkehr könnte demnach zum Thema werden, sollte Thomas Tuchel den scheidenden Jupp Heynckes auf der Trainerbank der Bayern beerben.

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Von 2008 bis 2016 für den BVB am Ball: Mats Hummels



Es gelte als ausgeschlossen, dass beide in München noch mal eine gemeinsame Basis finden würden, heißt es. Hummels und Tuchel wurde während ihrer gemeinsamen Zeit in Dortmund immer wieder atmosphärische Störungen nachgesagt. Doch eine Rückkehr nach zwei Jahren erscheint trotz des möglichen Tuchel-Arrangements nahezu ausgeschlossen.


Sollte Hummels tatsächlich noch mal mit dem Gedanken spielen, einen Vereinswechsel zu vollziehen, dann wohl eher ins europäische Ausland – zu einem absoluten Topklub. Hinweise, der 29 Jahre alte Bergisch Gladbacher wolle seine Zelte an der Isar schon wieder abbrechen, gibt es zum jetzigen Zeitpunkt aber nicht.