​Der VfL Wolfsburg hat das Samstagabendspiel der Bundesliga gegen den Tabellenzweiten FC Schalke 04 nach einem Eigentor von Innenverteidiger Robin Knoche denkbar unglücklich mit 0:1 verloren. Nach der Niederlage stecken die "Wölfe" weiterhin mitten im Abstiegskampf. Vor allem der Unglücksrabe selbst ärgerte sich über sein Eigentor und zeigte sich nach Abpfiff reumütig. 


Trotz des folgenschweren Fehlers und der bitteren 0:1-Pleite gegen den FC Schalke 04 zeigte sich der Wolfsburger Innenverteidiger Robin Knoche nach Spielschluss reumütig und stellte sich in der Mixed Zone den Fragen der Journalisten. "Die Niederlage ist extrem. Wir waren die bessere Mannschaft, haben geschlossen gegen den Ball gearbeitet, haben uns Chancen erarbeitet. Leider passt das Ergebnis zu unserer Situation", so Knoche laut Reviersport.  


Vor allem ab dem verschossenen Elfmeter von Paul Verhaegh kippte die Partie allerdings zunehmend in Richtung der "Knappen" und führte so letztlich auch zum Sieg für die Mannschaft von Trainer Domenico Tedesco. "Wir haben beim Stand von 0:0 einen Elfmeter verschossen. Dann ist mir dieses Eigentor passiert. Das ärgert mich am meisten. Es tut mir leid für die Mannschaft und die Fans. Ich würde mich aber noch mehr ärgern, wenn wir beschissen gespielt hätte", so der 25-Jährige. 


VfL Wolfsburg v FC Schalke 04 - Bundesliga

Der Pechvogel des Abends: Wolfsburg-Verteidiger Robin Knoche



Was die spielentscheidende Szene angeht, erklärte Knoche, nicht viel dafür zu können, auch wenn es letztlich er war, der das Spielgerät über die Linie beförderte. "Als Verteidiger gehst du immer zum Ball. Vor allem dann, wenn er zwei Meter vor deinem Tor ist. Das war weniger eine bewusste Reaktion als ein Reflex."


Der VfL Wolfsburg steht nach der Niederlage weiterhin auf dem 15. Tabellenplatz und ist nach wie vor punktgleich mit den Mainzern auf dem Relegationsplatz. Am kommenden Spieltag reisen die "Wölfe" zum Auswärtsspiel in die Hauptstadt zu Hertha BSC.