​Die Polizei hat am Rande der Bundesligapartie VfL Wolfsburg gegen den FC Schalke 04 mit ihrem Einsatz womöglich eine Massenschlägerei verhindert. Die Anhänger der beiden Klubs waren auf dem Weg zum Goethepark aneinander geraten und mussten von zahlreichen Beamten gestoppt werden. 


Wie WAZ Online berichtet, wollten sich die Anhänger des abstiegsbedrohten VfL Wolfsburg und des FC Schalke 04 am Rande der Bundesligapartie der "Wölfe" gegen den S04 gegenseitig prügeln und mussten deshalb von der Polizei gestoppt werden. "In der Nähe der Bar Celona hat sie Auseinandersetzungen gesucht", erklärte Wolfsburgs Polizeisprecher Sven-Marco Claus und bezog sich dabei auf eine Gruppe von Schalke-Fans. Eine Ausartung und Eskalation der Situation konnte man laut Claus durch "schnelles Einschreiten" aber verhindern. 

Sogar während des Spiels hatten sich einige Fans beider Bundesligisten schon aus dem Stadion verabschiedet, um sich offenbar im Wolfsburger Goethepark zu prügeln. Die Polizei konnte die mit Handschuhen und Mündschützern vorbereiteten Fans allerdings rechtzeitig ausfindig machen und so verhindern, dass es zu Verletzungen kam. 


Bereits am Freitagabend kam es in Gelsenkirchen zu einem Vorfall, als Polizeibeamte offenbar von einem betrunkenen 16-Jährigen angegriffen worden. Nach Angaben der Polizei sind die Beamten zu einer Schlägerei im Ortsteil Scholven gerufen worden, wo der Teenager aggressiv wurde, die Polizisten massiv beleidigte, bedrohte und sogar leicht verletzte. Bei der Durchsuchung habe der junge Mann zudem um sich getreten und dabei einen Beamten leicht verletzt. Warum die beiden Fanlager der Bundesligisten sich prügeln wollten und das Stadion bereits vor Spielende verließen, ist bislang noch unklar.