Trotz des Trainerwechsels verlor der Hamburger SV die Partie des aktuellen Spieltags gegen Hertha BSC zuhause mit 1:2. Einigen "Fans" der Hanseaten war dies wohl zu viel: nach dem Spiel kam es zu tumultartigen Szenen.


Am Ende der Niederlage des Bundesliga-Dinos hat es einen Polizeieinsatz gegeben. HSV-Fans sollen untereinander gewalttätig geworden sein. Auch Polizisten seien angegriffen worden und mussten ihrerseits zu Zwangsmitteln greifen, wie die Hamburger Polizei am Abend berichtete. Mit Zwangsmitteln war dabei der Einsatz von Schlagstöcken, Tränengas und Pfefferspray gemeint. Nach dem Abpfiff war von einem Teil der Fans Pyrotechnik abgebrannt worden. Einige gewaltbereite Fans wollten außerdem den Spielertunnel stürmen, um die Konfrontation mit den HSV-Akteuren zu suchen.

Vor dem Spiel hatten die Fans noch Spalier für die Mannschaft gestanden. Nach der erneuten Niederlage, die den ersten Abstieg in der Geschichte der Norddeutschen wahrscheinlicher denn je machte, hat sich die Stimmung scheinbar wieder äußerst schnell zum Negativen verändert. 

Die besagten Fans wollten über den Parkplatz den Zugang zum Stadion erreichen. 50 bis 60 dieser "Fans" wurden daraufhin festgenommen. Der HSV hat nach dem erneuten Rückschlag sieben Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz, auf dem sich aktuell der FSV Mainz 05 befindet. Am 31. März treten die Hamburger schließlich zum Auswärtsspiel beim Aufsteiger aus Stuttgart an. Das nächste Heimspiel findet dann gegen Schalke 04 statt. Wie sich der brutale Kern der Fans dann verhält, bleibt abzuwarten.