​Der Hamburger SV steht acht Spieltage vor Saisonende der Bundesliga weiterhin auf dem vorletzten Tabellenplatz und droht, erstmals in der Vereinsgeschichte, in die 2. Bundesliga abzusteigen. Für Stürmer Pierre-Michel Lasogga ist die Entwicklung des Klubs, bei dem er einst selbst unter Vertrag stand und als Flop schließlich zu Leeds United nach England verliehen wurde, absolut enttäuschend. Vor allem für Anhänger des Bundesliga-Dinos habe mehr als nur Verständnis und Mitleid in der aktuellen Krise.


Seit Lasogga zu Leeds United gewechselt ist, scheint auch seine Torgefahr wieder da zu sein. Mit zehn Toren in 25 Ligaspielen gehört der 26-Jährige beim englischen Traditionsklub zu den Leistungsträgern in der Championship, Englands zweithöchster Spielklasse. Ob er nach Ablauf seines Leihgeschäfts im Sommer zurück an die Elbe kehrt oder fest nach Leeds wechselt, ist derzeit noch nicht beschlossen. Dennoch äußerte sich der bullige Angreifer nun über die Krise des Bundesliga-Dinos, der mit 18 Punkten weiterhin auf dem vorletzten Tabellenplatz und somit wie schon in den Vorjahren erneut vor dem Abstieg in die Zweitklassigkeit steht.

Es sei "traurig, wie es um den HSV steht. Die Fans haben es einfach nicht verdient, dass der Verein da steht, wo er gerade ist", so der gebürtige Gladbecker im Exklusiv-Interview bei Sky. Dass er selbst noch einmal für die Rothosen die Fußballschuhe schnürt, wisse er nicht. "Ich bin immer noch Spieler des HSV, ich werde sehen was nach dem Sommer passiert." Mit seinem Gehalt von angeblich um die dreieinhalb Millionen Euro gehört Lasogga zu den Topverdienern der Hamburger - fraglich, ob man bereit wäre, sein Gehalt auch im Falle eines Abstiegs weiterhin zu bezahlen. Beim HSV steht der Rechtsfuß noch bis Sommer 2019 unter Vertrag. ​Am Samstagnachmittag empfängen die Elbstädter um Neu-Coach Christian Titz Hauptstadtklub Hertha BSC.