Roger Wittmann ist auf der Suche nach einem großen Deal für Max Meyer. Der Berater des 22-Jährigen soll das Schalke-Eigengwächs beim FC Barcelona angeboten haben. Die Katalanen ließen ihn allerdings eiskalt abblitzen - die Planstellen im Mittelfeld seien schon vergeben. Barça zahlt lieber mindestens 30 Millionen Euro für einen Brasilianer.


Der Medienbericht aus Spanien dürfte Schalke-Manager Christian Heidel ein Schmunzeln auf die Lippen bringen. Wie die Mundo Deportivo meldet, wurde Max Meyer von seinem Berater Roger Wittmann beim FC Barcelona angeboten. Die sportliche Führung um Sportdirektor Robert Fernández und dem sportlichen Leiter Pep Segura habe jedoch dankend abgelehnt.

Im zentralen Mittelfeld seien alle Planstellen bei Barça besetzt. Neben Platzhirsch Sergio Busquets, dem Ex-Schalker Ivan Rakitic und Paulinho haben die Katalanen die ​Option im Sommer den Brasilianer Arthur zu verpflichten. Mit Grêmio Porto Alegre, dem Klub des zentralen Mittelfeldspielers, hatte sich Barça jüngst nach langem Gezerre auf eine Ablöse von 30 Millionen Euro geeinigt. Im Sommer kann der spanische Spitzenreiter diese Option aktivieren und müsste im Erfolgsfall weitere Boni bis zu neun Millionen Euro draufzahlen.

Dem spanischen Spitzenklub wurde schon länger ein Interesse an Meyer nachgesagt. Das Schalker Eigengewächs wäre im Sommer ablösefrei zu haben. Ein Angebot zur Vertragsverlängerung bei seinem Jugendklub hatte er abgelehnt und darauf verwiesen, sich im März über seine Zukunft entscheiden zu wollen.


Meyer-Berater Wittmann und Schalke-Manager Heidel wird schon seit Heidels Zeit in Mainz ein äußerst angespanntes Verhältnis nachgesagt. Nach dem verbalen Schlagabtausch über das angeblich unzulängliche Angebot per Email der Schalker, dürfte sich dieses nicht gerade entspannt haben. ​Ein Verbleib von Meyer auf Schalke rückt auch deshalb in immer weitere Ferne. 


Trotz der Barça-Absage dürfte es dem U21-Europameister an Angeboten nicht mangeln. Vor allem der FC Arsenal jagt den 22-Jährigen. Rund ein Dutzend weitere Klubs in Europa sollen ebenfalls an einem Transfer interessiert sein.