FRANKFURT AM MAIN, GERMANY - MARCH 03: Head Coach Niko Kovac of Eintracht Frankfurt looks on prior the Bundesliga match between Eintracht Frankfurt and Hannover 96 at Commerzbank-Arena on March 3, 2018 in Frankfurt am Main, Germany. (Photo by Maja Hitij/Bongarts/Getty Images)

Eintracht Frankfurt: Die voraussichtliche Aufstellung gegen Mainz 05

Die bittere Last-Minute-Niederlage beim BVB war schnell verkraftet, die Blicke auch dank einer starken Leistung im zweiten Durchgang schnell auf das nächste Spiel gerichtet. Am Samstag empfängt Eintracht Frankfurt im Rhein-Main-Derby abstiegsbedrohte Mainzer (15.30 Uhr) und will gegen den Lokalrivalen den nächsten Schritt in Richtung Europa gehen. Bis auf Omar Mascarell stehen Niko Kovac alle Spieler zur Verfügung, wie der Eintracht-Coach auf der Pressekonferenz am Freitag bestätigte.


So könnte die Startelf der Eintracht aussehen:

11. Lukas Hradecky

Der 36-fache finnische Nationalkeeper ist die klare Nummer eins der Eintracht und großer Rückhalt in der laufenden Spielzeit. 30-mal musste er in 26 Liga-Spielen bislang zurückgreifen, in fünf Partien hielt der 28-Jährige seinen Kasten sauber. "Ich weiß nicht, ob das nächste Woche ein richtiges Derby ist, eher ein Nachbarschaftsspiel", stichelte er nach der Pleite beim BVB gegen den Lokalrivalen.

10. Carlos Salcedo

Im Vergleich zum Spiel in Dortmund dürfte Carlos Salcedo die Seiten wechseln und wieder als rechter Innenverteidiger in Frankfurts Dreierkette auflaufen. Marco Russ bliebe dann nur die Bank. Starke 90 Prozent seiner Zweikämpfe entschied der 24 Jahre alte mexikanische Nationalspieler gegen den BVB für sich.

9. David Abraham

In Dortmund eher schwach hat Routinier David Abraham seinen Platz in der Startelf dennoch sicher. Der 31-jährige Argentinier dürfte erneut als zentraler Mann der Dreierkette auflaufen und als Abwehrchef agieren. Makoto Hasebe, der ebenfalls für diese Position infrage kommt, bliebe so im Mittelfeld.

8. Simon Falette

Der 26-jährige Linksfuß fehlte in Dortmund, gehörte zuvor aber zum Stammpersonal von Eintracht-Coach Niko Kovac. Im Derby gegen Mainz wird Falette wahrscheinlich wieder in die Abwehr der Frankfurter rücken. Mit schon neun gelben Karten auf dem Konto droht allerdings die nächste Gelbsperre.

7. Marius Wolf

Kollege Boateng würde sogar seine Karriere verwetten, dass der 22-jährige Shootingstar bald im DFB-Team aufkreuzt. Seine Leistungen in dieser Spielzeit geben KPB recht. Ob als Außenspieler etwas defensiver oder weiter vorne auf der Acht: Wolf ist aus dem Eintracht-Team nicht mehr wegzudenken. Gegen Mainz könnte er wieder weiter hinten agieren und Danny da Costa auf die Bank verdrängen.

6. Makoto Hasebe

In Abwesenheit von Alex Meier trägt Makoto Hasebe die Kapitänsbinde der Eintracht. Der 34-jährige Japaner ist Frankfurts Taktgeber, ob im Mittelfeld oder als zentraler Mann der Dreierkette. Wie schon in Dortmund könnte er auch gegen Mainz wieder vor der Abwehr beginnen. Kovac besitzt allerdings bei seiner Besetztung in Mittelfeld und Abwehr viele Möglichkeiten.

5. Timothy Chandler

Timothy Chandler hat sich auf der zunächst ungewohnten linken Seite festgespielt und entwickelt von dort aus ungeahnte Torgefahr. Zwei Treffer und zwei Vorlagen konnte er von links seit Beginn der Rückrunde schon auflegen. Den Kollegen Jetro Willems und Taleb Tawatha bleibt da nur die Zuschauerrolle.

4. Kevin-Prince Boateng

Kevin-Prince Boateng dürfte erneut im offensiven Mittelfeld beginnen. Der Eintracht-Star ist eine Allzweckwaffe, kann von der Sechs bis als hängende Spitze überall im Mittelfeld und Sturm agieren. Gegen den BVB wechselte er nach der Pause für den schwachen Ante Rebic in den Angriff. Fünf Treffer hat Boateng bislang auf dem Konto.

3. Jonathan de Guzmán

Jonathan de Guzmán übernahm im zweiten Durchgang gegen den BVB die Boateng-Rolle im Mittelfeld. Der ehemalige niederländische Nationalspieler sorgte vor allem mit seinen gefährlichen Standards für viel Gefahr. Im Heimspiel gegen Mainz könnten die beiden gemeinsam hinter der Doppelspitze auflaufen. 

2. Ante Rebic

Null Torschüsse, null Torschussvorlagen, nur 36 Prozent gewonnene Zweikämpfe und weniger Laufkilometer als Torhüter Hradecky: Ante Rebic bot beim BVB eine enttäuschende Vorstellung. Es war bereits das dritte Spiel in Folge ohne Torbeteiligung für den kroatischen Nationalspieler. Dass er es besser kann, hat Rebic in dieser Saison schon bewiesen. Fünf Tore und zwei Vorlagen hat er bereits aufgelegt. Gegen Mainz dürfte er auch deshalb wieder beginnen.

1. Luka Jovic

Dem serbischen U21-Nationalspiler Luka Jovic gelang beim BVB nach seiner Einwechslung für Sebastien Haller bereits sein vierter Joker-Treffer. Haller wartet dagegen seit sieben Partien auf sein neuntes Saisontor. Gegen Mainz könnte Frankfurts Sturm-Tank deshalb zunächst auf der Bank Platz nehmen und Jovic seine Chance in der Startelf bekommen - zum fünften Mal in dieser Saison.