​So richtig eingeschlagen hat Nigel de Jong beim FSV Mainz 05 noch nicht. Der Niederländer ist trotzdem ein wichtiger Spieler der Mainzer, vor allem neben dem Platz. Im Interview mit Elf Voetbal sprach der Winter-Neuzugang über seine Anfangszeit in Mainz und seine Rolle im Team.


Gegen jedwede Kritik setzte Sandro Schwarz bereits Anfang März ein Zeichen:

"Er lebt die Gemeinschaft vor, genauso, wie wir es brauchen." Ähnlich sieht es der robuste Defensivmann ebenfalls. Von dem vorgespielten Luxus des Profilebens in den sozialen Netzwerken hält er nichts. Viel wichtiger für die jungen Spieler seien Motivation und Siegeswille:

"Sie müssen eine Mentalität entwickeln, in der sie um jeden Preis gewinnen und sich verbessern wollen. Du musst hungrig darauf sein zu trainieren, um erfolgreich zu sein, um einen Vertrag zu bekommen."


Genau diese Einstellung ist für das abstiegsbedrohte Mainz enorm wichtig. Sich selber in den Dienst der Mannschaft zu stellen und - komme was wolle - gewinnen zu wollen. Viel dazu beitragen konnte de Jong selber zuletzt nicht, saß er doch dreimal hintereinander auf der Bank. Nach seinem Einsatz gegen Schalke hofft er nun aber wieder auf eine langfristige Rückkehr in die Startelf.

Dass es trotz Erfahrung nicht immer leicht ist, weiß auch der mentale Leader der Mainzer:

"Zu Beginn hat es kaum jemand gewagt, etwas zu mir zu sagen." Er habe dann das Wort ergriffen und der Mannschaft erklärt, wofür er stehe. "Ich bin ein sehr offener Typ und denke, dass die Mannschaft eine zweite Familie sein sollte." Bis Saisonende steht er bei den Mainzern noch unter Vertrag und wird in dieser Zeit alles menschenmögliche geben, um mit seinem Team in der Liga zu bleiben.