​Für den 1. FC Köln steht am kommenden Sonntag gegen den rheinischen Rivalen Bayer 04 Leverkusen das nächste Endspiel im Kampf um den Klassenerhalt an. Auch wenn die Chancen auf den Ligaverbleib nach der 1:3-Niederlage gegen Werder Bremen nach wie vor minimal und noch weiter gesunken sind, ist die Hoffnung bei FC-Coach Stefan Ruthenbeck und seinen Spielern nach wie vor da. 


Mit der "Werkself" trifft der 1. FC Köln am Sonntagnachmittag auf eine formstarke Mannschaft, die sich in den letzten Wochen viel Selbstvertrauen geholt hat und demnach erwartungsgemäß mit breiter Brust anreisen dürfte. Keine leichte Aufgabe, wie Stefan Ruthenbeck auf der Pressekonferenz am Freitag erklärte. "Bayer spielt mit viel Tempo, aggressiv im vorderen Bereich, hat in den letzten Wochen nur gewonnen. Wir müssen lernen Dreck zu fressen. So schnell wie möglich", so der FC-Coach. 



Nachdem man gegen den SV Werder zuletzt (1:3) nicht unbedingt mit defensiver Stabilität glänzen konnte, könnte es gegen Bayer 04 Leverkusen nun durchaus einige personelle Änderungen geben, wie der 45-Jährige verriet. "Stabil waren wir nicht hinten, das steht fest. So ehrlich muss man sein. Wir überlegen, wie wir das personell und taktisch auffangen wollen." Auch wenn die Chancen mit nun nur noch acht ausstehenden Ligaspielen immer weniger werden, glaubt der Trainer auch weiterhin an den Klassenerhalt. "Ich werde so lange kämpfen, bis es feststeht. In die eine oder andere Richtung. Druck wird mit jedem Spiel größer. Aber kein Spieler bei uns ist nach- oder fahrlässig."



Neben der kommenden Partie stand zuletzt auch ​Jonas Hector im Fokus der Medien. Der Leistungsträger soll erneut bei Borussia Dortmund auf dem Zettel stehen und den Verein im Abstiegsfall angeblich für eine festgeschriebene Ablöse um die acht Millionen Euro verlassen können. "Das zeigt, dass wir auch als Achtzehnter interessante Spieler haben. Es zeigt, dass wir nicht die schlechteste Arbeit machen, wenn Klubs die Champions League spielen, Interesse an unseren Spielern haben", sieht Ruthenbeck das mögliche Interesse an seinem Schützling als Anerkennung für die Arbeit im Klub an. 


Der 1. FC Köln steht vor dem Rhein-Duell weiter auf dem 18. und somit letzten Tabellenplatz. Bayer Leverkusen hingegen steht aktuell auf Tabellenplatz vier und hat mit nur zwei Punkten Rückstand auf Platz zwei weiterhin Chancen auf die Vizemeisterschaft und direkte Champions-League-Qualifikation.