Dass beim SV Werder Bremen mit Milos Veljkovic und Niklas Moisander zwei Innenverteidiger gesetzt sind, dürfte vor allem Winterneuzugang Sebastian Langkamp bitter aufstoßen. Der 30-Jährige blieb seit seinem Wechsel an die Weser weitestgehend außen vor und kommt aktuell nicht über den Rang des Ergänzungsspielers hinaus – Trainer Florian Kohfeldt bezog dazu Stellung.


Wenn die Bremer am kommenden Samstag (15:30 Uhr) beim FC Augsburg gastieren, wird er aller Voraussicht nach wieder auf der Bank sitzen: Sebastian Langkamp konnte sich bei Werder noch nicht etablieren. Der Routinier, der im Januar von der Berliner Hertha an die Weser wechselte, ist aktuell noch Herausforderer. Die Stammplätze in der Innenverteidigung sind derweil an​ Niklas Moisander und Milos Veljkovic, mit denen man zudem die Verträge vorzeitig verlängern möchte, vergeben.


"Sind da auf einer Wellenlänge"


Vor dem Spiel mit den Fuggerstädtern betonte Bremens Chefcoach Florian Kohfeldt, dass es noch länger dauern könnte, bis Langkamp tatsächlich in die erste Reihe rückt. „In der Abwehr lebt man viel von Automatismen. Und wenn alle in Form sind, ist es schwer zu wechseln“, erklärte der 35-Jährige, der mit dem Ex-Berliner bereits über dessen unbefriedigende Rolle gesprochen hat: „Wir sind da auf einer Wellenlänge. Er versteht das. Und wenn der Moment da ist, dass er gebraucht wird, weiß ich, dass ich mich auf ihn verlassen kann.“


So wie bei Langkamps drittem Werder-Kurzeinsatz über insgesamt sieben Minuten gegen den 1. FC Köln. Mit der Hereinnahme des 30-Jährigen, hatte der ‘Effzeh‘ keine Chance mehr. „Sebastian hat also auch schon einen wichtigen Einsatz für uns gehabt“, so Kohfeldt.