​Auch wenn die unglaubliche Verletztenmisere von Borussia Mönchengladbach nicht aufzuhören scheint, kehrten diese Woche immerhin vier Spieler ins Mannschaftstraining zurück.



Am Dienstag stand neben Oskar Wendt auch Raffael wieder mit dem Team auf dem Platz. Die vereinseigene Twitter-Seite der Borussia titelte: "Der Maestro ist wieder auf dem Platz."


Einem zuversichtlichem Moment folgte gestern ein erneuter Rückschlag: Denis Zakaria zog sich im Training einen Muskelfaserriss zu und wird vorerst ausfallen. Muskelprobleme haben sich bei den Fohlen zuletzt gehäuft. So fallen aufgrund dessen Reece Oxford, Mamadou Doucouré, Julio Villalba und Ibrahima Traoré aus. Sechs weitere Leistungsträger sind ebenfalls nicht einsatzbereit.


Doch nun gab es gestern augenscheinlich einen Lichtblick:

​​Tony Jantschke und László Bénes nahmen das Training wieder auf. Auch Christoph Kramer gab Grund zur Hoffnung: "Ich gehe davon aus, dass es reichen könnte für Samstag", wird der Weltmeister im kicker zitiert.


Trotz der immer noch vielen Verletzten stellt Gladbach keineswegs eine schlechte Mannschaft, was auch Julian Nagelsmann auf der Pressekonferenz vor dem Spiel am Samstag festhielt: "Trotz dieser vielen Ausfälle habe ich gestern händeringend versucht, einen schlechten Spieler im Kader von Dieter Hecking zu finden. Doch den gibt es einfach nicht. Schaut man sich die erste Elf an, spielt da immer noch eine Bundesliga Mannschaft auf Top Niveau."



Diese Einstellung teilt auch Jonas Hofmann.

Setzt sich dies in die Tat um, so dürfte es am morgigen Samstag kein einseitiges Spiel der Hoffenheimer geben. Vielmehr ein Duell auf Augenhöhe. Allein das wäre, aufgrund des enormen Verletzungspechs der Borussia schon bemerkenswert.