Werder Bremen ist angeblich an einem Innenverteidiger aus Zypern interessiert. Konstantinos Laifis kickt derzeit in Belgien für Standard Lüttich und könnte an der Weser zum Nachfolger von Abwehrchef Niklas Moisander aufgebaut werden. Der 24-Jährige wäre allerdings nicht ganz billig und Werder ist aktuell in der Abwehr gut aufgestellt.


​Hat der SV Werder Bremen die Fühler nach Konstantinos Laifis ausgestreckt? Das griechische Portal redgoal.gr berichtet von Werders Interesse am 24-jährigen Innenverteidiger, der derzeit von Olympiakos Piräus an den belgischen Traditionsklub Standard Lüttich verliehen ist. Die Belgier besitzen allerdings eine Kaufoption für den 20-fachen Nationalspieler Zyperns in Höhe von rund zwei Millionen Euro, die Standard im Sommer wohl ziehen wird.

Dort ist der Linksfuß auch in seiner zweiten Leih-Saison Stammspieler und Leistungsträger. Lüttich hofft aber wohl darauf, Laifis für das Dreifache der gezahlten Ablöse im Sommer direkt weiterverkaufen zu können. Der 24-Jährige gilt als feiner Fußballer und könnte bei Werder langfristig zum Nachfolger von Abwehrchef Niklas Moisander werden. Zudem steht mit Luca Caldirola Werders Backup für den Finnen vor dem Absprung im Sommer. Und auch der Verbleib von Milos Veljkovic ist längst nicht sicher, auch wenn Sportchef Frank Baumann dementiert. "Da habe ich keine Angst. Ich habe eine berechtigte Hoffnung, dass wir Milos von einer ​weiteren Zukunft bei Werder überzeugen können“, sagte er gegenüber der Deichstube


Der Vertrag des 22-jährigen Serben läuft bis 2019. Mit konstant guten Leistungen hat sich Veljkovic in dieser Spielzeit bei Werder einen Stammplatz erkämpft und in den Fokus gespielt. Im Sommer könnte er sich weiter ins Schaufenster stellen - es winkt die WM-Teilnahme mit dem serbischen Nationalteam. 

Dennoch scheint ein Transfer von Laifis unrealistisch. Moisander dürfte auch im kommenden Jahr noch den Boss in Werders Defensive geben, mit Marco Friedl wäre auch bei einem Caldirola-Abgang Ersatz vorhanden und Winter-Neuzugang Sebastian Langkamp hofft ebenfalls auf mehr Spielanteile. Zudem wird Baumann bei Veljkovic mit aller Macht versuchen, den 22-Jährigen an der Weser zu halten.


Fraglich daher, ob Werder bereit ist, gut sechs Millionen Euro in die Hand zu nehmen für eine Position, auf der kein akuter Handlungsbedarf besteht. Baumanns guter Draht zu den Belgiern seit dem Leihgeschäft mit Stürmer Ishak Belfodil wird daran kaum etwas ändern.