Das Ausscheiden von Manchester United im Achtelfinale der Champions League liegt erst wenige Tage zurück. Der Knockout soll José Mourinho Anlass dazu gegeben haben, sich mit der Vereinsführung der Red Devils anzulegen. Ergreift "The Special One“ im kommenden Sommer die Flucht zu Paris St. Germain?


Die Stimmung bei Manchester United scheint langsam aber sicher zu kippen. In der Premier League rangieren die Red Devils mit 16 Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Manchester City auf Rang zwei. Zu allem Überfluss schied der englische Traditionsklub im Achtelfinale der Champions League gegen den FC Sevilla aus.


United-Teammanager José Mourinho will die Niederlage keineswegs auf seinen Schultern tragen. Laut dem Daily Mirror fordert der extrovertierte Portugiese im Sommer weitere Mega-Transfers. Seit seinem Amtsantritt im Mai 2016 gaben die Red Devils stolze 350 Millionen Euro für neues Personal aus – der erhoffte Erfolg blieb bisher aber aus.

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José Mourinho soll sich mit der United-Klubführung angelegt haben


"Alles muss sich ändern“, ​sagte Mourinho nach der 1:2-Niederlage gegen Sevilla. "Jeder gibt viel aus. Wir sind nicht die einzigen, stimmt's? Das ist ein natürlich Prozess. Jeder investiert.“ Angeblich wünscht sich der Portugiese einen weiteren Angreifer sowie einen defensiven Mittelfeldspieler. Der Daily Mirror schreibt weiter, dass Mourinho trotz Vertrag bis 2020 den Verein verlassen könnte.


Paris St. Germain befindet sich auf der Suche nach einem neuen Trainer. Der Scheichklub will sich nach dem ebenfalls in der Champions League enttäuschendem Abschneiden spätestens im Sommer von Unai Emery trennen. Nach zwei Niederlagen gegen Real Madrid schied PSG im Achtelfinale der Königsklasse aus. Die heimische Ligue 1 dominiert der Klub aus dem Prinzenpark mit 17 Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten AS Monaco.