Armin Veh, seit Dezember Sportgeschäftsführer des 1. FC Köln, wird in den kommenden Wochen und Monaten alle Hände voll zu tun haben. Vor allem in der Defensive drohen den Geißböcken im Abstiegsfall die wichtigsten Profis abhanden zu kommen. Während Dominic Maroh aus eigenen Stücken die Reißleine ziehen wird, steht Jonas Hector weiterhin auf der Wunschliste von Borussia Dortmund.


Noch im Herbst war Dominic Maroh einer der Stabilisatoren in der Defensive des 1. FC Köln. Ex-Trainer Peter Stöger hatte sich damals für eine Vertragsverlängerung mit dem deutsch-slowenischen Innenverteidiger starkgemacht. Inzwischen hat sich das Blatt aber gewendet – zu Ungunsten Marohs. Unter Stöger-Nachfolger Stefan Ruthenbeck kommt Maroh auf keine einzige Spielminute.


Das hinterlässt Spuren bei dem ehemaligen Nürnberger, der seit sechs Jahren in Diensten des Effzeh steht. „Aus den Entwicklungen der letzten Wochen, die für mich sportlich sehr enttäuschend verliefen, ziehe ich meine Schlüsse“, stellt Maroh in der Donnerstagsausgabe des kicker klar. Der 31-Jährige hatte stets betont, für einen Neuaufbau in der 2. Liga zur Verfügung zu stehen. ​Da auch ein ​Gespräch vor drei Wochen offensichtlich ohne Ergebnis blieb, werden sich die Wege mit hoher Wahrscheinlichkeit trennen.

1. FC Koeln v FC Augsburg - Bundesliga

Wird dank Ausstiegsklausel zum Schnäppchen: FC-Kapitän Jonas Hector


Im Falle des Abstiegs stehen zudem die FC-Akteure Timo Horn, Frederik Sörensen, Jorge Meré, Dominique Heintz sowie Nationalspieler Jonas Hector vor dem Abgang. Das Quintett verfügt über Ausstiegsklauseln. Vor allem der Linksverteidiger der DFB-Elf würde mit einer festgeschriebenen Ablöse zwischen sieben und acht Millionen Euro zum absoluten Schnäppchen werden.


Der kicker bringt Borussia Dortmund als Abnehmer ins Spiel. An der Strobelallee ist Linksverteidiger Marcel Schmelzer einer der großen Schwachstellen in dieser Saison. Raphaël Guerreiro, der in dieser Saison ebenfalls mehr verletzt als spielfähig war, wird eher im offensiven Spektrum verortet. In Dortmund sieht man sich im Werben um Hector jedoch großer Konkurrenz ausgesetzt. ​Auch der FC Barcelona sowie RB Leipzig gelten als ​Interessenten.