​Nach zuletzt sportlich schwierigen Jahren steht der FC Schalke in dieser Spielzeit unter Domenico Tedesco in der Bundesliga wieder hervorragend da - finanziell mussten die Königsblauen allerdings einen Rückschlag verkraften, der laut Finanzchef Peter Peters jedoch "kein Weltuntergang" ist.


Wie S04 am Mittwoch bekannt gab, erwirtschaftete man im Geschäftsjahr 2017 ein Minus von 12,2 Millionen Euro - ein Jahr zuvor erzielten die Königsblauen noch einen Rekordgewinn von 29,1 Millionen Euro. Auch der Umsatz schrumpfte innerhalb eines Jahres von 265,1 Millionen Euro auf 240,1 Millionen Euro. Auf den ersten Blick beunruhigende Zahlen.


Wie der kicker berichtet, gibt es für die nachlassenden Zahlen jedoch logische Gründe. Zum einen konnte der FC Schalke im vergangenen Jahr keine hohen Einnahmen durch Spielerverkäufe generieren. Im Rekordjahr 2016 brachte der Verkauf von Leroy Sané beispielsweise einen warmen Geldregen.

Hinzu kommt der Trainerwechsel von Markus Weinzierl zu Domenico Tedesco, der ebenfalls einige Millionen Euro verschlang. Zu guter Letzt spielt natürlich auch der sportliche Misserfolg aus der vergangenen Saison eine Rolle: Da S04 die Qualifikation für den europäischen Wettbewerb verpasste, entgingen den Knappen laut Peters knapp 15 Millionen Euro.


Immerhin konnte man im Bereich des Merchandising und im Catering sowie bei den Sponsoreneinnahmen ein leichtes Plus erzielen. Nicht nur deshalb zeigt sich Finanzchef Peters zufrieden: "Das Wachstum in sämtlichen operativen Umsatzbereichen im Geschäftsjahr 2017 ist ein sehr starkes Signal für die künftige Entwicklung des FC Schalke 04."


Weiterhin erklärte der 55-Jährige, dass die Zahlen für das laufende Geschäftsjahr wohl wieder um einiges freundlicher ausschauen werden: "Für 2018 gehen wir von weiter steigenden Erlösen und einem positiven Konzernergebnis aus."