​Borussia Dortmund steht in der Europa League vor einer Herkules-Aufgabe. Gegen den FC Red Bull Salzburg muss der Revierklub eine 1:2-Heimniederlage noch in ein Weiterkommen ummünzen. Der BVB hat zwar durchaus die Qualitäten in Österreich zu gewinnen, allerdings hatte der Klub zuletzt Probleme, diese auch auf den Platz zu bringen. Peter Stöger glaubt jedoch fest an das Erreichen des Viertelfinales.


"Der Favoritenrolle muss man gerecht werden, das ist im Hinspiel mal gar nicht gelungen. Natürlich sind wir nicht chancenlos", so Peter Stöger auf der Pressekonferenz vor dem Spiel. "Ich hoffe, dass es von unserer Seite ein ganz anderes Spiel wird. Von der Grundstruktur wird sich morgen nicht viel verändern. Die Hoffnung ist, dass wir es besser machen."

Verrückt machen lassen will man sich von dem Rückstand aber nicht, vielmehr will man den Rückenwind aus der Bundesliga mitnehmen. "Wir haben seit Mitte Dezember kein Liga-Spiel verloren. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Es ist schwierig, klar. Zu lösen ist diese Aufgabe aber", betont der gebürtige Wiener.


Trennungsgerüchte für Stöger uninteressant


In den Medien wird bereits berichtet, dass der BVB Kontakt mit Lucien Favre aufgenommen hat, was bedeuten würde, dass Stöger die Schwarz-Gelben im Sommer wieder verlässt. Für derlei Spekulationen hat der gebürtige Wiener  lediglich einen humorvollen Spruch übrig: "Ich habe gelesen, dass es um meinen Job geht. Deswegen versuche ich, eine gute Pressekonferenz zu machen."


Dabei helfen, den Job des Trainers zu sichern, kann wieder Maximilian Philipp, der nach seiner Knieverletzung am Wochenende sein Comeback in der Startelf gab: "Ich bin noch nicht bei 100 Prozent", gab der 24-Jährige zu. "Gegen Frankfurt bin ich ab der 50. Minute auf dem Zahnfleisch gegangen. Es wird aber kontinuierlich besser." Im Hinspiel wurde Philipp nach gut 60 Minuten eingewechselt, konnte die Niederlage aber nicht mehr verhindern: "Wir wussten, was auf uns zukommt. Wir haben das nicht gut gemacht. Salzburg war einfach besser."

Im Rückspiel bedarf es einer konzentrierten Leistung aller elf Akteure, dabei sollte der Fokus auf die Offensive gelegt werden. Ein Gegentor wäre nicht weiter schlimm, da der BVB ohnehin mindestens zwei Tore schießen muss. Bleibt nur zu hoffen, dass Peter Stöger seinen Mannen endlich einmal einen aussichtsreichen Angriffsplan mit auf den Weg gibt.