​In der Winterpause entschied sich Hannovers Offensivmann Felix Klaus, in der nächsten Saison für den VfL Wolfsburg aufzulaufen. Dumm nur, dass der VfL bisher in der Rückrunde erst sechs Punkte holte und mitten im Abstiegskampf steckt. Wechselt Klaus am Ende in die zweite Liga? Eine verzwickte Situation.


Als Felix Klaus im Winter seinen Wechsel zum VfL Wolfsburg bekanntgab, standen die Wölfe noch auf Platz 12 der Tabelle, nichts ahnend, dass sie in der Rückrunde mächtig einbrechen würden. Auch Klaus schien sich mit seinem Wechsel zum Rivalen auf der sicheren Seite zu wähnen. Doch im März sieht alles anders aus. Der VfL steht auf Platz 15, punktgleich mit dem FSV Mainz 05, der auf dem Relegationsplatz weilt. Hannover 96 hingegen hat einen beruhigenden Puffer von sieben Zählern.



Hat sich Klaus am Ende verzockt? "90 Ki­lo­me­ter nach Osten schie­len ist er­laubt, aber ich bin hier bei 96", betonte der 25-Jährige gegenüber der BILD-Zeitung. "Ab Juli bin ich in Wolfs­burg, aber jetzt kon­zen­trie­re ich mich nur auf Han­no­ver. Ich kann eh nichts ma­chen, son­dern nur hier meine beste Leis­tung geben um schnell 40 Punk­te zu holen. Wir in Han­no­ver sind zu gut, um noch in die Re­le­ga­ti­on zu rut­schen." 


Hannover ist zu gut für die Relegation. Für den neuen Arbeitgeber aber könnten die zwei Extra-Spiele bald bittere Realität sein. Ein echtes Downgrade für Klaus, der bereits mit Fürth, Freiburg und Hannover den Gang in die zweite Liga antreten musste. Fürth und Freiburg verließ der Flügelflitzer in der Folge. Sollte Wolfsburg aber tatsächlich absteigen, bleibt dem gebürtigen Osnabrücker nichts anderes übrig, als in der nächsten Saison in Liga zwei zu kicken, denn sein Vertrag in Wolfsburg hat auch dort Gültigkeit.