​Die anfängliche Kritik ist schnell verstummt. Tayfun Korkut ist mit dem VfB Stuttgart weiterhin auf Kurs. Der Schwabe ist mit seinem Team noch ungeschlagen und holte vier Siege aus sechs Spielen. Am Wochenende gastiert der Aufsteiger beim SC Freiburg.


"Freiburg ist gerade in ihren Heimspielen eine Mannschaft, die ich mit uns auf Augenhöhe sehe", betonte Korkut auf der Pressekonferenz vor dem Spiel. "Zudem kann der SC auf ein schlechtes immer ein gutes Spiel folgen lassen. Sie verfallen nicht in einem Negativspirale, kommen immer wieder zurück. Für uns gilt es, die zuletzt erarbeiteten Dinge nicht zu verlieren. Da wollen wir dran bleiben. Das ist für mich im Moment das Allerwichtigste."

Auch die Breisgauer sind momentan gut drauf. Von den letzten 14 Bundesligaspielen verlor das Team von Christian Streich lediglich zwei (!), darunter eine Niederlage gegen den FC Bayern, die vor der Saison bei allen übrigen 17 Bundesligisten dieser Tage bereits eingerechnet zu sein scheint. "Ich bin sicher, dass Freiburg uns alles abverlangen wird", so Korkut weiter. "Wenn sie gut im Spiel sind, kommen alle auf dem Platz immer an ihr Maximum. Wir müssen weiter von Moment zu Moment gehen, jede Sekunde im Spiel leben. Das dürfen wir nicht verlieren." 


Dabei könnte Timo Baumgartl, der zuletzt wegen einer Gehirnerschütterung fehlte, wieder in den Kader stoßen: "Ihm geht es wesentlich besser. Gestern bei der Laufeinheit war er dabei und auch heute beim Training auf dem Platz."

Ein Garant für den Erfolg war zuletzt Mario Gomez, der seit seiner Rückkehr ins Schwabenländle bereits an sechs Treffern beteiligt war (vier Tore, zwei Assists). Der WM-Zug könnte aus diesem Grund auch einen Halt in Stuttgart machen: "Mario ruht in sich", erklärte Korkut. "Ich denke er braucht kein Bewerbungsschreiben. Auch von mir nicht. Der Bundestrainer weiß, was er kann. Und er wird entscheiden."