​Die TSG Hoffenheim kann in Bälde wieder die Dienste von Kerem Demirbay und Stefan Posch beanspruchen. Beide Akteure arbeiten derzeit nach Verletzungspausen an ihrem Comeback und sind voll im Zeitplan.


"Ich bin guter Dinge, dass ich schon bald wieder voll mit dem Team trainieren kann. Ich möchte im Training langsam wieder Fuß fassen und sobald wie möglich Spielpraxis in der U23 sammeln" erklärte Stefan Posch auf der Vereinshomepage. "Der Trainer kennt meine Qualitäten und die will ich wieder auf den Platz bringen. So schnell wie möglich. Es wäre schön, wenn ich noch in dieser Saison einen Einsatz in der Bundesliga bekäme. Erstmal möchte ich aber wieder völlig gesund werden und mich durchbeißen." 



Posch fällt seit Jahresbeginn aufgrund einer Schambeinreizung aus. Der Youngster spielte sich in der Hinrunde eindrucksvoll in den Fokus und erkämpfte sich einen Stammplatz. Seit Jahresbeginn steht jedoch die Reha auf dem täglichen Programm: "Im Kopf stark zu bleiben, ist dabei schwer", so Posch weiter. "Es gibt für einen Fußballer kaum etwas Schlimmeres, als verletzt zu sein. Auch wenn es schwer wird, möchte ich mich wieder zurück in die Mannschaft kämpfen."



Auch Kerem Demirbay fehlte beinahe die komplette Rückrunde. Erst waren es Oberschenkelprobleme, dann ein Außenbandriss im Sprunggelenk, der dem Nationalspieler eine Pause aufzwang. In dieser Woche konnte der Offensivakteur erstmals wieder am Ball trainieren: "Nach vier Wochen Reha-Training ist es schön, mich endlich wieder auf dem Platz bewegen zu können. Natürlich stehe ich noch ganz am Anfang, aber ich bin sehr zufrieden wie es läuft. Das fühlt sich richtig gut an", betonte der Confed-Cup-Sieger, der ein Comeback noch in dieser Saison anpeilt.