Auch unter dem neuen Trainer Bruno Labbadia hat sich der Niedergang des VfL Wolfsburg bislang nicht eingestellt. Schon am kommenden Wochenende könnten die Wölfe auf den Relegationsplatz abrutschen. Im Falles des Abstiegs in die 2. Bundesliga wollen die Wolfsburger keinen ihrer Star-Spieler ziehen lassen.


Schon in der Vorsaison rettete sich der VfL Wolfsburg noch gerade so über die Relegation in die Bundesliga. Wirklich besser läuft es für die Wölfe auch in dieser Spielzeit nicht. Sollte auch das Heimspiel gegen Schalke 04 (Samstag, 18.30 Uhr) verloren gehen, droht dem Team von Bruno Labbadia der Absturz auf den Relegationsplatz.


Der Lizenzantrag für die 2. Bundesliga ist bei der Deutschen Fußball-Liga (DFL) bereits gestellt. Obwohl Wolfsburg im Falle des Abstiegs mit einem Einnahmeeinbruch von rund 50 Prozent rechnen muss, soll das Gehaltsbudget laut Sport Bild mit rund 70 Millionen Euro erhalten bleiben. Aktuell beträgt die Summe der Personalkosten gut 85 Millionen Euro.

TSG 1899 Hoffenheim v VfL Wolfsburg - Bundesliga

Kann Bruno Labbadia Wolfsburg noch retten?


Intern soll bereits zur Sprache gekommen sein, dass kein Spieler den Verein im Falle des Abstiegs verlassen darf. Alle Spieler haben demnach Verträge für die 2. Bundesliga, einige davon mit Gehaltseinbußen von bis zu 40 Prozent. Doch auch bei Klassenerhalt müssten die Wolfsburger kräftig zahlen.


Dem Bericht zufolge wurde Labbadia im Falle des Nichtabstiegs eine Prämie in Höhe von 500.000 Euro zugesagt. Hinzu kommen die weiter anfallenden Gehaltskosten von den entlassenen Klaus Allofs (3 Mio. Euro), Ex-Trainer Andries Jonker (1,5 Mio.) und Valérien Ismaël (700.000). ​Zudem hatte der ​zurückgetretene Martin Schmidt rund eine halbe Million Euro Abfindung erhalten.