Im Oktober beziehen die Fohlen ihren neuen Gebäudekomplex am Borussia-Park. Die medizinische Abteilung soll in diesem Zug umstrukturiert werden. Gladbach hat bereits die Anteile der Medicoreha Welsink GmbH am Reha-Zentrum gekauft und sucht nach einem neuen Partner.


​Ob es an der aktuellen Verletztenmiesere liegt? Borussia Mönchengladbach will die medizinische Abteilung im Oktober strukturell neu aufstellen. Mit dem Umzug in den ​neuen Gebäudekomplex im Borussia-Park soll auch der Reha-Bereich ausgeweitet werden. Rund 31 Millionen Euro soll der Neubau kosten, eine Million wird in die Ausstattung des neuen Reha-Zentrums investiert, berichtet die RP.

Der Grund hierfür seien aber nicht die zwölf Profis, die aktuell verletzungsbedingt ausfallen, versichert Geschäftsführer Stephan Schippers. "So akut könnten wir solche umfangreichen Änderungen gar nicht vornehmen. Wir hatten schon Ende 2017 die abschließenden Gespräche mit der Medicoreha Welsink GmbH", so der 50-Jährige. Seit 2005 arbeitet die Borussia mit Medicoreha zusammen. Damals hatte man die "Einrichtung zur Sportrehabilitation" gegründet. 49 Prozent der Anteile am Reha-Zentrum hat der Verein nun zurückgekauft und befindet sich aktuell auf der Suche nach einem neuen Partner. "Die strategischen Überlegungen, da etwas zu verändern, liegen schon einige Monate zurück", betont Schippers.


Man befinde sich derzeit in "fortgeschrittenen Verhandlungen" für eine neue Zusammenarbeit. Der vor der Saison eingestellte Andreas Schlumberger analysiert die Situation als Supervisor für den medizinischen Bereich. Der Klub betreibt das Reha-Zentrum bis zum Umzug in Eigenregie weiter. Die jetzt noch bei Medicoreha angestellten Physiotherapeuten wechseln mit ins neue Gebäude, wo es zusätzlich auch Arztpraxen geben soll.