​Innenverteidiger Benjamin Pavard vom Bundesliga-Aufsteiger VfB Stuttgart hat sich bei seinem Ex-Coach Hannes Wolf für die Zusammenarbeit bedankt. Wie der junge Franzose erklärte, habe Wolf ihn sowohl persönlich als auch spielerisch weitergebracht. Auch für so manches Anschreien zeigte sich der Abwehrspieler im Nachhinein dankbar, wie er im Interview verriet. 


Bei den Schwaben aus Stuttgart gehört Benjamin Pavard in der Defensive längst zu den Leistungsträgern und ist auch unter Neu-Coach Tayfun Korkut unumstrittener Stammspieler. Den großen Entwicklungssprung habe er nicht zuletzt vor allem Ex-Coach Hannes Wolf zu verdanken, der den Franzosen sogar zum A-Nationalspieler formte. "Ich hatte viele Aktionen in meinem Spiel, die unnötig waren. Er hat mich ständig beobachtet und nicht locker gelassen, bis ich das abgestellt habe", erklärte Pavard im Interview mit France Football. "Er hatte Recht, ich habe ihm für seine Ratschläge gedankt." 


Auch das ein oder andere Anschreiben habe er dem Korkut-Vorgänger längst verziehen, brachte es ihn in seiner Entwicklung doch nur weiter. "Deutschland hat mich streng unterrichtet. Zuerst hat der Trainer viel geschrien. Heute gehe ich dieses Risiko nicht mehr ein und ich spiele den früher Ball ab. Ich fühle mich erfüllt. Deutschland hat mich stark weiterentwickelt", so das Fazit des Lockenkopfs.

VfB Stuttgart v Sport-Club Freiburg - Bundesliga

Hat seinem Ex-Coach Hannes Wolf viel zu verdanken: Benjamin Pavard (r.)



Auch für die WM im kommenden Sommer in Russland sieht Pavard aufgrund seiner Entwicklung durchaus Chancen, würde sich notfalls sogar zwischen die Pfosten der Equipe Tricolore stellen. "Zur Not fahre ich auch als dritter Torhüter mit. Es wäre ein Traum, im 23-Mann-Kader zu sein. Können Sie sich vorstellen, bei einer Weltmeisterschaft zu spielen? Was kann es für einen Fußballer Größeres geben?", so der Defensivspezialist, ​der zuletzt bereits mit einem Wechsel zu den Tottenham Hotspur in die Premier League in Verbindung gebracht wurde. Beim VfB Stuttgart steht der 21-Jährige aktuell noch bis Sommer 2021 unter Vertrag. Sein Marktwert liegt laut transfermarkt.de bei zwölf Millionen Euro.