Nach zuletzt vier sieglosen Spielen am Stück sucht die Hertha vor allem eines – und zwar das gegnerische Tor. Die Berliner trafen das letzte Mal am 22. Spieltag, als man mit 2:0 bei Bayer Leverkusen gewann. In der Folge musste man sich gegen Mainz (0:2) und Schalke (0:1) geschlagen geben, die Partien gegen München und Freiburg endeten Unentschieden – und das jeweils torlos. Wie Pal Dardai gegen die Tor-Allergie vorgehen will, erklärte er im Gespräch mit der Bild.


„Im Training sieht es größtenteils sehr gut aus, im Spiel haben wir aber oftmals ein Problem, es genauso umzusetzen. Wir werden weiter im Training Drucksituationen simulieren und am Abschluss feilen“, sagte der Berliner Chefcoach, der zudem auf die Unterstützung von einem ehemaligen Nationalspieler bauen kann. „Andreas Thom arbeitet regelmäßig mit unseren Offensiv-Spielern und gibt seine Erfahrung weiter.“

Hertha BSC v TSG 1899 Hoffenheim - Bundesliga

Erzielte den letzten Hertha-Treffer: Stürmer Salomon Kalou


Dardai weiter: „In einigen Spielen haben uns die Zuspiele gefehlt, jetzt das nötige Glück im Abschluss. Aber das kommt wieder, man muss nur weiter hart arbeiten und weiter daran glauben.“ Mit 32 Punkten stehen die Hauptstädter in der Bundesliga derzeit auf dem elften Tabellenplatz, bislang konnte man in 26 Partien 30 Treffer verbuchen, was „trotzdem eine gute Anzahl bislang“ sei, so der Ungar.


Am kommenden Wochenende will die Hertha dann allerdings endlich ihren Tor-Fluch brechen, wenn man beim krisengebeutelten Hamburger SV gastiert. Gute Nachrichten vorab: Treffen die beiden Mannschaften aufeinander, fallen im Durchschnitt drei Treffer – vielleicht ja dann auch wieder einer für Berlin.