Hannover 96 wartet seit vier Bundesligaspielen auf einen Sieg, die letzten drei Partien - gegen Gladbach, Frankfurt und Augsburg - wurden sogar verloren. Obwohl die Saison für einen Aufsteiger insgesamt positiv verläuft, war es nun an der Zeit in noch erfolgreichere Erinnerungen zu schwelgen. Das taten die ehemaligen 96-Kicker Didier Ya Konan und Karim Haggui, die gemeinsam sogar im Europapokal für Furore sorgten.


Einmal Roter, immer Roter: Unter diesem Motto stellten sich Didier Ya Konan und Karim Haggui für ein launiges Interview zur Verfügung, das im Rahmen eines Ehemaligentreffens auf der offiziellen Webseite des Klubs und über dessen Facebook-Seite mit den Fans geteilt wurde. Als gemeinsamer Tenor konnte festgehalten werden, dass beide ehemaligen 96er nach wie vor mit dem Herzen bei diesem Verein sind.

Gemeinsam brachten es Stürmer Ya Konan und Abwehrspieler Haggui auf knapp 300 Spiele für Hannover 96. Seite an Seite eroberten sie in den Spielzeiten 2011/12 (Viertelfinale) und 2012/13 (Sechzehntelfinale) die Europa League. Beide haben diese großen Momente nie vergessen und denken mit einer Mischung aus Freude und Wehmut an ihre Zeit in der niedersächsischen Landeshauptstadt zurück.


Zwei Spieler, die Hannover 96 im Herzen tragen


"Ich habe hier die beste Zeit meiner Karriere in Deutschland erlebt. Ich verfolge Hannover 96 immer noch, der Klub ist immer noch in meinem Herzen. Ich habe hier viel Positives erlebt", lautete die Liebeserklärung von Karim Haggui, der inzwischen in der Schweiz beim FC St. Gallen sein Geld verdient. Für den 33-jährigen Ya Konan läuft es fußballerisch aktuell nicht wirklich rund, der Ivorer ist momentan vereinslos.

Hannover 96 v FC Kobenhavn - UEFA Europa League

Noch heute würde Karim Haggui mit 96 durch dick und dünn gehen.



Vielleicht war dieses Treffen nicht das letzte Wiedersehen in Hannover. Wie Haggui bestätigte, wäre es für die zwei Fußballer "eine Ehre", eines Tages, also nach dem Ende der aktiven Laufbahn, an die Leine zurückzukehren. Die Fans dürften die einstigen Europapokal-Helden mit offenen Armen empfangen.