​Eintracht Frankfurt hat in einem hochinteressanten Bundesliga-Topspiel am Sonntagabend mit 1:2 gegen Borussia Dortmund verloren. Vor allem Offensivmann Danny Blum dürfte sich über das Gegentor in letzter Spielminute ärgern, erzielte er bei seinem Comeback nach Einwechslung in der Nachspielzeit den Treffer zum zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich.


Für den 27-Jährigen war es nach überstandenen Wadenproblemen erst der dritte Pflichtspieleinsatz der laufenden Saison, als er gegen die Schwarz-Gelben in der 79. Spielminute für Defensivmann Carlos Salcedo eingewechselt wurde. Dass der in der Folge so bittersüß schmecken würde, hätte wohl keiner gedacht. Erst erzielte der Offensiv-Allrounder in der 91. Spielminute selbst das Tor zum 2:2-Ausgleich, ehe er dann in der 94. und letzten Minute der Nachspielzeit doch noch miterleben muss, wie BVB-Stürmer Michy Batshuayi seinen zweiten Treffer markierte und das ​3:2 für die Mannschaft von Trainer Peter Stöger erzielte. Trotz seines persönlich gelungenen Comebacks überwog nach Abpfiff demnach die Enttäuschung beim gebürtigen Frankenthaler. 


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Sorgte für den zwischenzeitlichen Ausgleich: SGE-Flügelspieler Danny Blum 


"Wir haben keinen Punkt mitgenommen, das ist natürlich bitter. Nächste Woche müssen wir das besser machen, damit wir den Kontakt nach oben nicht verlieren. Eine Erklärung für die letzten Minuten gibt es eigentlich nicht. Wenn wir in der 91. Minute ein Tor machen und dann zwei Minuten später noch die Butter vom Brot genommen bekommen, das ist einfach bitter. Wir hätten eigentlich mit einem Punkt nach Hause fahren können", so Blum im Anschluss an die Partie." 


Über sein Comeback freute sich der ehemalige Nürnberger dennoch, auch wenn es letztlich anders ausgefallen ist, als er es sich wohl gewünscht hätte. "Ich weiß was ich kann und habe heute versucht, das Vertrauen zurück zu zahlen. Ich denke das ist mir relativ gut gelungen, aber für die Mannschaft und den ganzen Verein wäre es gut gewesen, wenn wir den Punkt mitgenommen hätten. Ich fühle mich fit und sehr gut und wenn ich gebraucht werde, will ich da sein. Ich war überrascht, aber auch froh, dass ich dabei war und habe versucht, meine Chance zu nutzen."


Eintracht Frankfurt steht nach der bitteren Niederlage mir 42 Punkten auf Tabellenplatz 5 und fällt hinter Bayer Leverkusen zurück. Mit nur vier Zählern Rückstand auf den Tabellenzweiten FC Schalke 04 und drei Zählern Rückstand auf den BVB auf Platz drei ist die sogar die direkte Champions-League-Qualifikation nach wie vor jedoch mehr als möglich für die Hessen.