​Der FC Arsenal hat sich zurückgemeldet! Nach enttäuschenden Resultaten in Liga und Pokal ​schlugen die 'Gunners' den Rivalen aus Watford klar und deutlich mit 3:0. Im Vordergrund stand dabei Petr Cech, der sich nach einer mangelhaften Leistung gegen Brighton in gewohnter Manier zurückmeldete und einen Meilenstein erreichte. Trainer Wenger denkt indes auch an die Fans.


Arsenal v Watford - Premier League

Schlecht besuchtes Heimspiel: Arsène Wenger ist besorgt.


Im Zuge des schlechten Wetters, doch mit Sicherheit auch aufgrund der enttäuschenden Leistungen der vergangenen Wochen, blieben tausende Fans der Partie gegen den FC Watford fern. 


"Ja, natürlich sorge ich mich, weil ich will, dass unsere Fans hinter dem Team stehen und glücklich sind", wird Wenger vom Telegraph zitiert. "Aber nachdem, was in dieser Woche passierte, ist es ein bisschen verständlich. Wisst ihr, wir haben einen Job, wir müssen die Fans auf unsere Seite bringen und müssen alles tun, um es zu schaffen: das will man nach so etwas tun." 


Eine negative Atmosphäre sei bis zur gewonnenen Partie gegen den AC Mailand in der Luft gewesen. "Es ist wie Regen in England, es ist einfach zu bekommen", kommentierte der Franzose. "Ich fokussiere mich auf meinen Job und ich denke, ich habe in 22 Jahren gezeigt, dass ich das kann, dass ich jede Meinung respektiere und meinen Job mit totaler Hingabe erledige." 

Positiv war indes die Leistung von Torhüter Petr Cech anzusehen, der nach dem 3:0-Erfolg die 200. "weiße Weste" seiner Karriere vorweisen konnte. Einige Paraden und ein gehaltener Elfmeter, der erste als Arsenal-Keeper, machten Cech zum ersten Torwart mit 200 Spielen ohne Gegentor in der Liga. Noch in der Vorwoche war Cech wegen zweier Fehler gegen Brighton & Hove Albion kritisiert worden.


"Seine Situation zeigt binnen zweier Wochen, wie Fußball ist: in einer Woche ging er von der Hölle in den Himmel. Ich mag die zwei Situationen, weil er in der ersten zeigte, dass er Bescheidenheit und Verantwortung besitzt und ein solcher Rekord bedeutet eine Menge Motivation und eine große Intelligenz. Man hält in diesem Spiel nicht so lang durch, wenn man nicht intelligent ist", so der 68-Jährige über den Keeper.


"Es ist ein unglaublicher persönlicher Meilenstein. Die ersten 18 Spiele mit neun Spielen ohne Gegentor brachten mich auf 199, aber die letzten 11 Partien waren manchmal frustrierend", kommentierte der Tscheche selbst seine Leistung.