Der Hamburger SV befindet sich auf dem besten Weg in die 2. Bundesliga. Einer, der in dieser Saison wenig bis gar nichts beigetragen hat, ist Angreifer Bobby Wood. Der US-Boy befindet sich schon seit über einem Jahr in der Krise. Mit dem 1. FC Köln soll es einen Interessenten gegeben haben, der bereit war, eine hohe Summe zu zahlen.


Vor gut einem Jahr soll der 1. FC Köln bereit gewesen sein, die festgeschriebenen zwölf Millionen Euro für Bobby Wood zu investieren. Das berichtet das Fachmagazin kicker. Dass der Hamburger SV rund 365 Tage danach froh wäre, gerade noch die Hälfte für seinen Angreifer zu bekommen, ist angesichts seiner andauernden Krise logisch.


Woods bis heute letzter Treffer in der Bundesliga liegt schon viele Monate zurück. Zuletzt traf der physisch starke Stürmer der Hamburger beim 3:1-Auswärtssieg gegen den 1. FC Köln. Dieser datiert jedoch vom 25. August 2017. Seither ist es still geworden um den amerikanischen Fußball-Nationalspieler.

Hamburger SV Training Session

Beim HSV vor dem Aus: Krisen-Stürmer Bobby Wood


Immer wieder von Knieproblemen beeinträchtigt, befindet sich Wood seit Monaten in einer handfesten Krise. Trainer Bernd Hollerbach reagierte in den letzten zwei Spielen deutlich. ​Er hatte Wood nicht mal mehr in den Spieltagskader berufen. „Mit dem Potenzial ist das immer so eine Sache. Ich beurteile das, was ich im Training sehe. Ich habe mit Bobby gesprochen - er weiß, was ich erwarte. Er muss sich anbieten“, so der Übungsleiter.


Für den HSV ist es ein Draufleg-Geschäft. Woods Salär erhöhte sich nach dessen Vertragsverlängerung im Juni (bis 2021) auf drei Millionen Euro. Nun stehen die Hamburger vor dem Scheideweg – und einem Neuaufbau in Liga zwei. Sollte das Wunder Klassenerhalt doch noch realisiert werden, wird sich Wood aber wohl trotzdem auf Vereinssuche begeben müssen.