​Obwohl Bernd Hollerbach erst seit sieben Wochen als Cheftrainer des Hamburger SV fungiert, wird derzeit in der Führungsetage des Bundesliga-Dinos nach dem 0:6-Debakel beim FC Bayern über die Zukunft des ehemaligen Profi-Fußballers diskutiert. Eine Entscheidung zeichnet sich laut dem kicker schon ab. 

Demnach steht Hollerbach unmittelbar vor dem Aus in der Hansestadt. Der erfolgreiche U21-Trainer Christian Titz, der schon bei der Entlassung von Markus Gisdol als Nachfolge-Kandidat galt, soll den Posten übernehmen.


Am Montag soll die Entscheidung laut des Berichts offiziell verkündet werden. Die Vereinsverantwortlichen haben unter anderem den fehlenden Angriff Hollerbachs auf seine Spieler nach der Niederlage am Samstag lamentiert. ​​


Hollerbach erklärte nach dem Spiel in München, dass er mit seinen Vorgesetzten über seine Zukunft sprechen möchte. Denn seit dem Aus des Vorstandsvorsitzenden Heribert Bruchhagen und Sportdirektor Jens Todt vor vier Tagen gab es nach Angaben der Bild mit Frank Wettstein, Bernd Hoffmann und Co. kein einziges Gespräch über seine Zukunft.


Unter dem 48-jährigen gebürtigen Würzburger haben die Hamburger kein einziges Spiel gewonnen. Aus den sieben bisherigen Liga-Partien wurden lediglich drei Punkte geholt. Kann man mit Titz als Nachfolger zumindest erhobenen Hauptes die restliche Saison bestreiten?


Sobald es dann nach acht verbliebenen Partien in der letzten Bundesligasaison vor dem ersten Abstieg der Vereinsgeschichte ins Untergeschoss geht, könnte nach Angaben des Boulevardblattes Thomas Doll übernehmen.