​Der FC Liverpool hat im Topspiel des Premier-League-Wochenendes mit 1:2 gegen Rekordmeister Manchester United verloren. Die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp musste früh zwei Gegentore hinnehmen, die man in der Folge nicht ausgleichen konnte. Vor allem der junge Rechtsverteidiger Trent Alexander-Arnold sah bei beiden Gegentoren nicht gut aus, bekam aber im Anschluss an die Partie Rückendeckung von seinem Coach. 


Während er beim 1:0 für die "Red Devils" nach einer Kopfballverlängerung von Romelu Lukaku falsch stand, die Innenbahn zwischen sich und Innenverteidiger Dejan Lovren offen ließ und sich im Anschluss auch noch von Torschütze Marcus Rashford per Hackentrick ausspielen ließ, fälschte er den zweiten Treffer des United-Eigengewächs unglücklich ins eigene Tor ab. Dennoch wollte sein Coach Jürgen Klopp dem gebürtigen Liverpooler im Anschluss an die Partie keinen Vorwurf machen und nahm ihn sogar in Schutz.

Manchester United v Liverpool - Premier League

Ließ sich vor dem United-Führungstor von Marcus Rashford ausspielen: Liverpool-Talent Trent Alexander-Arnold (l.)


"Rashford kommt mit 100 Meilen pro Stunde in der Situation. Trent macht die Bewegung, er schneidet nach innen - da hätte dann ein anderer Spieler stehen müssen. Das ist, wie es ist. Hätte Trent es besser machen können? Wahrscheinlich. Aber hätten wir die Situation alleine lösen können? Eher nicht - es hätte einen zweiten Spieler gebraucht. Rashford macht eine Bewegung nach innen und schießt sofort. Du bekommst da alleine keine zweite Chance. Es war die richtige Distanz und er ging nach den Haken nach innen früh genug - es war einfach ein brillantes Tor von Rashford", so Klopp. 


​Mit der Niederlage hat der FC Liverpool nun fünf Punkte Rückstand auf den Tabellenzweiten Manchester United. Die "Reds" können am Sonntag allerdings noch von den Tottenham Hotspur überholt werden und auf Platz 4 abrutschen.