​Kurz vor Ende der Transferfrist präsentierte Werder-Sportchef Frank Bauman endlich die sehnlichst erwartete Offensivverstärkung. Milot Rashica kam für rund sieben Millionen Euro von Vitesse Arnheim und avancierte zum fünftteuersten Neuzugang der Bremer Vereinsgeschichte. Eine größere Rolle spielte der Kosovorer in der Rückrunde allerdings noch nicht.


"Milot ist sehr nah dran an der Startelf, er war auch vor Gladbach ein Thema" erklärte Werder-Coach Florian Kohfeldt gegenüber dem Kicker. "Er gewöhnt sich immer mehr an die offensiven Abläufe und Positionsaufgaben. Ich bin sehr ruhig und zufrieden mit seiner Entwicklung."



Komisch nur, dass Rashica wenige Tage nach seinem Wechsel gegen Schalke bereits in der Startelf stand, seither aber noch 16 Minuten spielen durfte. Gegen Hamburg und Gladbach saß der Offensivakteur zuletzt gar 90 Minuten auf der Bank. Eine positive Entwicklung sieht anders aus. 


Der Neuzugang scheint Probleme mit dem höheren Niveau zu haben, in der Eredivisie stand er in der Hinrunde noch in 19 Partien für Arnheim auf dem Platz und erzielte drei Treffer. Wenn es nach Florian Kohfeldt geht, wird Rashica in Kürze aber auch bei Werder eine Rolle spielen: "Man wird nicht nur in ferner Zukunft, sondern auch zeitnah schon sehen, dass er eine absolute Verstärkung für uns ist."