​Stefan Leitl, Cheftrainer von Bundesliga-Absteiger FC Ingolstadt, wirkt nach der jüngsten Negativserie der 'Schanzer' angezählt. Bei einer weiteren Niederlage würde sein Stuhl wohl bedenklich ins Wanken geraten, mit Jens Keller bringt der Kicker schon einen möglichen Nachfolger ins Spiel. 


Die letzten drei Partien hat der FCI allesamt verloren, den letzten Dreier feierten die Bayern am 3. Februar gegen Kellerkind Greuther Fürth. Von eben jenen Fürthern, die momentan einen Punkt vor dem Relegationsplatz stehen, trennen die 'Schanzer' nur noch drei Punkte - statt in Richtung Wiederaufstieg muss der Blick mittlerweile also eher nach unten gerichtet werden. Für die Ansprüche des FCi ist das selbstverständlich viel zu wenig.


Endspiel für Leitl gegen Darmstadt?


Am morgigen Samstag geht es zu Darmstadt 98, also zu dem Verein, der im Sommer gemeinsam mit den Ingolstädtern den bitteren Gang ins Unterhaus antreten musste. Die 'Lilien' stehen sogar noch schlechter da, konnten durch das 2:0 in Dresden zuletzt aber wenigstens ein Erfolgserlebnis feiern. Intern wurde diese Partie angeblich zum Endspiel für Stefan Leitl ausgerufen. Bei einer Niederlage würde Ingolstadt also nicht nur in den Abstiegssumpf gezogen werden, sondern bräuchte auch einen neuen Übungsleiter. Favorit wäre in diesem Fall Jens Keller, der im Dezember überraschend bei Union Berlin die Koffer packen musste.


Voraussetzung für ein Engagement des ehemaligen Schalkers und Wolfsburgers wäre allerdings eine Vertragsauflösung bei den 'Eisernen', wo Keller trotz seiner Beurlaubung nach wie vor gebunden ist.