Der Hamburger SV hat noch neun Spieltage Zeit, um den drohenden Abstieg in die zweite Liga zu verhindern. Die zuletzt gezeigten Leistungen geben allerdings wenig Anlass zur Hoffnung, dass die Hanseaten das Ruder noch herumreißen können. Im Abstiegsfall werden viele Spieler nicht mehr zu halten sein. André Hahn darf den Verein für eine festgeschriebene Ablösesumme verlassen. 


Einem Bericht der Sport Bild zufolge ist im Vertrag des Angreifers eine Ausstiegsklausel über fünf Millionen Euro verankert. Als potenzieller Abnehmer wurde zuletzt ​der FC Augsburg gehandelt. Eineinhalb Jahre lang stand Hahn bei den bayerischen Schwaben unter Vertrag, ehe er im Sommer 2014 zu Borussia Mönchengladbach wechselte. 


Die Zeit in der Fuggerstadt dürfte der 27-Jährige noch in bester Erinnerung haben. In der Saison 2013/14 war der Angreifer an 23 Toren (zwölf Treffer/elf Vorlagen) direkt beteiligt. Die starken Auftritte bescherten dem Rechtsfuß im Mai 2014 sein Nationalmannschaftsdebüt. 

Im vergangenen Sommer sicherte sich der HSV die Dienste des ehemaligen Augsburgers. Sechs Millionen Euro ließ sich der Bundesliga-Dino die Verpflichtung kosten. Die hohen Erwartungen konnte Hahn, der bereits in der U19 für die Hanseaten auflief, allerdings nicht erfüllen. 


In 22 Bundesliga-Partien steuerte der Rechtsaußen drei Tore bei. Beim HSV ist der Offensivspieler, dessen Marktwert auf 3,5 Millionen Euro geschätzt wird, vertraglich noch bis Ende Juni 2021 gebunden.