​Seit Ende Januar fällt Gladbach-Verteidiger Oscar Wendt aufgrund eines Muskelteilabrisses, den er sich im Spiel gegen Eintracht Frankfurt zuzog, aus. In einem Interview verriet der Schwede nun, dass er ein Comeback im nächsten Heimspiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim anpeilt.


"Das ist zumindest mein Plan", erklärte Wendt in einem Gespräch mit der Rheinischen Post. "Das Schlimmste an einer Verletzung ist, dass man nur zuschauen kann." Beim Spiel gegen Frankfurt rasselte der 32-Jährige mit seinem eigenen Torwart zusammen, dessen Stollen sich ins Bein des Verteidigers bohrten. Diagnose: Muskelteilabriss. "Das sah aus wie Pistoleneinschüsse in einem Gangsterfilm", erinnerte sich Wendt. "Am nächsten Tag war das Knie geschwollen wie ein Basketball. Gebraucht habe ich das sicher nicht."



Wendt teilt sich das Lazarett aktuell noch mit einer ganzen Riege von Mannschaftskollegen. Dass die Borussia in dieser Saison vom Verletzungspech gebeutelt ist, hat für den Linksverteidiger nur einen Grund: "Glück oder Pech. Wir haben damals nichts anders gemacht als heute."


Die fitten Kollegen auf dem Platz mussten in den letzten Wochen indes sportliche Rückschläge einstecken. Die Fohlen stehen derzeit lediglich auf Rang Acht der Tabelle, haben die internationalen Plätze aber noch im Blick: "Ich habe den Jungs gesagt, sie sollen positiv bleiben. Jeder hat schlechte Phasen, Spieler, ein Team. Wenn du den Kopf verlierst, kommst du nicht wieder raus", so Wendt weiter. "In dieser engen Saison ist alles möglich, jede Woche passiert etwas anderes. Es ist so eng, wenn man einen kleinen Positivlauf hast, kann noch etwas gehen. Wir haben das drauf."