​Thomas Müller spielt seit seinem 11. Lebensjahr für den FC Bayern München Fußball. Der Oberbayer gehört beim deutschen Rekordmeister zu den Identifikationsfiguren und Publikumslieblingen. Als Bayern-Fan will man den momentan so effektiven Müller wohl noch lange im Dress des FC Bayern sehen. Im Interview mit Sport1 äußerte sich der 28-Jährige nun zu seiner Zukunft.


"Man kann schwer drei, vier Jahre in die Zukunft blicken", so Müller angesprochen auf seine zukünftige Fußball-Karriere. "Wenn es so läuft wie aktuell, wieso sollte ich weg wollen? Aber man weiß nie, was in den nächsten Jahren passiert. Wie ist mein Leistungsvermögen? Wie sind die Bedingungen? Habe ich das Vertrauen des Trainers oder nicht?" Diese Fragen spielen für Müller in diesem Zusammenhang also eine Rolle. Insgesamt hört sich dies aber nach einem längeren Verbleib des Weltmeisters in München an.

FC Bayern Muenchen v Sport-Club Freiburg - Bundesliga

"Von Anfang an angestachelt" - Müller erläutert den Heynckes-Effekt


Das Vertrauen des aktuellen Bayern-Trainers Jupp Heynckes genießt Müller jedenfalls.

"Wir müssen ihm alle dankbar sein, dass er den Job übernommen hat. Bisher läuft es brillant", resümiert dieser. Entscheidend werden nun die nächsten Wochen sein, in denen man die Bilanz von 23 Siegen aus 25 Pflichtspielen "weiter aufpolieren" will, um weiterhin "Spaß zu haben" und bei den "Entscheidungen dabei zu sein". "Der Trainer hat mich von Anfang an angestachelt und gleich mit ins Boot genommen. Das hat gutgetan", erklärt Müller seinen persönlichen Heynckes-Effekt.


Für die Trainerlösung bei den Bayern fordert Müller eine "wohlüberlegte" Entscheidung, die zudem langfristig sei, "zumindest mal für zwei, drei Jahre", so der Offensiv-Spieler. Wie man aus den Aussagen Müllers heraushört, wird auch er dem FC Bayern voraussichtlich noch das eine oder andere Jahr erhalten bleiben.