Dass Lionel Messi einer der besten, wenn nicht sogar der beste Ballartist der Welt ist, zweifelt in der Fußballwelt schon längst keiner mehr an. Obwohl der mehrfache Weltfußballer eine exorbitant hohe Ausstiegsklausel in seinem Vertrag notiert hat, fürchten die Klubbosse des FC Barcelona seinen Abschied.


Allzu lange ist es noch nicht her, dass Lionel Messi seinen Vertrag beim FC Barcelona ausgedehnt hat. ​Im Januar verlängerte der Superstar bis 2021 bei den Katalanen. Wie bei allen anderen spanischen Klubs Usus, ist im Vertragskonstrukt des Argentiniers eine Ausstiegsklausel festgeschrieben. Diese liegt bei stolzen 700 Millionen Euro.


Die Hoffnung beim Renommierklub ist groß, dass Messi nach seiner erneuten Vertragsverlängerung seine Karriere in Barcelona ausklingen lässt. Doch sicher sind sich die Klubbosse keinesfalls, wie Barças Finanzoberhaupt Pancho Schroder gegenüber Sky Sport News erklärt. Kopfzerbrechen bereitet dem Manager vor allem ein Fall, der im vorigen Sommer weltweit für Aufregung gesorgt hatte.

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Lionel Messi kann für festgeschriebene 700 Mio. Euro gehen



Zwar geht in Barcelona keiner davon aus, dass irgendein Klub die 700 Millionen Euro schwere Klausel zieht. Doch Schroder äußert seine Bedenken: „Wir dachten vor einem Jahr auch bei Neymar noch, dass es reicht – dass die Klausel hoch genug ist. Im Sommer stellte sich ja aber heraus, dass das nicht der Fall war.“ Für die Weltrekord-Ablöse von 222 Millionen Euro wechselte Superstar Neymar damals von Barça zu Paris St. Germain.


„Ich habe keine Glaskugel und es wird gerade alles ein wenig verrückt“, fügt Schroder an. Der fünfmalige Weltfußballer Messi, inzwischen 30 Jahre alt, streift sich schon seit rund 18 Jahren das Trikot der Blaugrana über. Seither kommt der argentinische Nationalheld auf 624 Pflichtspiele mit der unglaublichen Bilanz von 539 Toren und 245 Vorlagen.