​Obwohl Leonardo Bittencourt bei seinem langersehnten Comeback vor zwei Wochen gegen RB Leipzig als Joker eine starke Leistung zeigte, musste er auch beim darauffolgenden Spiel gegen den VfB Stuttgart von der Bank kommen. Wird es zumindest am Montag in Bremen für einen Startelf-Einsatz reichen?


"Leo ist auf einem guten Weg, das entnehmen wir auch den Tracking-Daten aus dem Training", sagte Kölns Cheftrainer Stefan Ruthenbeck nach der heutigen Trainingseinheit. Seine beste Verfassung muss der Flügelflitzer aber noch erreichen, wie Ruthenbeck weiter erklärt: "Er ist noch nicht ganz bei 100 Prozent, aber er wird von Woche zu Woche besser. Irgendwann werden wir ihn auch von Beginn an ranlassen, ob das schon in Bremen ist, werden wir in den nächsten Tagen mal schauen."

Vor dem schwierigen Spiel gegen das unter Florian Kohfeldt spielstarke Werder Bremen hat es sich der 1. FC Köln zudem zur Aufgabe gemacht, Fehler des vergangenen bitteren Spieltags aufzuarbeiten. 


In in neun dreiminütigen Intervallen spielten vier gegen vier auf einem kleinen Feld, ein Schütze eines glücklosen Torabschlusses musste kurz sprinten. Ruthenbeck erklärte das Ziel der Übung wie folgt: "Wir wollten damit eine Kontersituation provozieren, weil wir dabei im Spiel gegen Stuttgart ein paar Fehler gemacht haben."