Sportchef Rudi Völler ist zur Zeit ein vielbeschäftigter Mann. Nach den ​Vertragsverlängerungen von Jonathan Tah und Lars Bender arbeitet der Ex-Nationaltrainer bereits am nächsten Vertragscoup. Youngster Julian Brandt, dessen aktueller Kontrakt 2019 ausläuft, soll nach Möglichkeit zeitnah verlängern.


Doch noch ziert sich der ehemalige Nachwuchsspieler des VfL Wolfsburg. Derzeit seien die Bayer-Verantwortlichen im stetigen Austausch mit Brandts Vater und Berater Jürgen. "Sie sind definitiv noch in Gesprächen, werden sich noch über ein paar Details aussprechen und dann gucken wir einfach mal“, erklärte Brandt gegenüber dem Kicker.


Gerade die Kontinuität im Bayer-Kader überzeugt den 21-jährigen Nationalspieler: "Klar, wenn du siehst, dass gerade Führungsspieler wie Lars und Jona bleiben, und du merkst, die Mannschaft bleibt im Grunde genommen zusammen, dann weißt du, was du hier hast.“


"Es ist weiterhin alles offen. Es muss natürlich auch vieles stimmen“, bremst Brandt allerdings die Hoffnung auf eine baldige Übereinkunft. Neben Vertragsbestandteilen wie Gehalt und Ausstiegsklausel ist die Champions-League-Qualifikation für den Offensivspieler von hoher Bedeutung.


Umso wichtiger wäre es also für die Werkself, diese schnellstmöglich unter Dach und Fach zu bringen. Schon am Samstag erwartet die Herrlich-Elf den direkten Konkurrenten aus Mönchengladbach. "Gladbach hat gegen uns in der Liga und im Pokal verloren, die wollen definitiv Revanche. Sie sind eine Topmannschaft, auch wenn sie sechs Punkte hinter uns stehen. Man darf sie auf gar keinen Fall unterschätzen", mahnte Brandt vor dem Topspiel.