​Makoto Hasebe hat sich bereits einen Platz in den Geschichtsbüchern der Bundesliga gesichert. Mit 254 Einsätzen ist der 34-Jährige der Japaner mit den meisten Einsätzen im deutschen Oberhaus. Sein Landsmann Daichi Kamada wartet bei der Eintracht Frankfurt hingegen noch auf seinen Durchbruch. Der Routinier glaubt jedoch daran, dass auch der Youngster das Zeug dazu hat, sich durchzusetzen.


Auch in der laufenden Saison ist Hasebe wieder ein wichtiger Spieler unter Eintacht-Trainer Niko Kovac und kam in der Liga bislang 18 Mal zum Einsatz. Kamada hingegen konnte hingegen bei drei Einsätzen insgesamt nur für 145 Minuten Bundesliga-Luft schnuppern.

Der 21-Jährige wechselte vor der Saison für eine Ablöse in Höhe von 1,6 Millionen Euro von dem japanischen Erstligist Sagan Tosu nach Deutschland. In seiner Heimat wurde der offensive Mittelfeldspieler für seine große technische Qualität gefeiert, den Wechsel zu der körperlich robusteren Spielweise in Frankfurt ist dem Japaner jedoch noch nicht gelungen.


Der 106-fache japansiche Nationalspieler glaubt dennoch daran, dass seinem Teamkollegen noch der Durchbruch gelingen könnte. "Er ist erst 21, hat aber großes Potenzial. Er muss noch besser Deutsch lernen und auch auf dem Platz sein Verhalten etwas ändern", so der defensive Mittelfeldspieler in einem Gespräch mit dem kicker.

Dabei betonte der Rechtsfuß die großen Unterschiede zwischen der deutschen und der japanischen Liga, vor allem in punto Körperlichkeit "und in Sachen Aggressivität." Dafür lobte er die Persönlichkeit und den "großen Willen" seines Teamkollegen: "Wenn er weiter hart arbeitet, kann er es schaffen."


Bei einem ​Testspiel gegen den russischen Drittligisten Kazanka Moskau am Mittwoch, konnte der Jungspund zumindest einen Treffer zum 5:3-Erfolg beisteuern. Angesichts des breiten Kaders der 'Adler' wird sich der junge Neuzugang aber wohl auch in der Zukunft erst einmal hinten anstellen müssen. Beim Spiel am Sonntagabend bei Borussia Dortmund ist er mit Sicherheit noch keine Option für Cheftrainer Niko Kovac.