​Eintracht Frankfurts Sportdirektor Bruno Hübner hat Medienberichte, nach denen die SGE Interesse an Hamburgs Keeper Julian Pollersbeck hat, ins Reich der Fabeln verwiesen. Der U-21-Europameister sei für die Hessen "kein Thema."


Unter Nico Kovac spielt die Frankfurter Eintracht bisher eine herausragende Saison und hat neun Spieltage vor Schluss sogar realistische Chancen, sich für die Königsklasse zu qualifizieren. Nichtsdestotrotz müssen sich die Hessen im Sommer wahrscheinlich nach einer neuen Nummer 1 umschauen. Der Vertrag des finnischen Nationaltorhüters Lukas Hradecky läuft im Sommer aus, zuletzt wurde der 28-Jährige ​mit Borussia Dortmund in Verbindung gebracht.


Wie Sportdirektor Bruno Hübner nun erklärte, wird diese neue Nummer 1 nicht Julian Pollersbeck heißen. Vor dessen Wechsel nach Hamburg habe die Eintracht durchaus Interesse gehabt, mittlerweile spiele er in den Planungen der 'Diva vom Main' allerdings keine Rolle mehr.

VfL Wolfsburg v Eintracht Frankfurt - Bundesliga

Pollersbeck wurde als Hradecky-Nachfolger gehandelt



Die Planstelle, die bei einem Hradecky-Wechsel frei werden würde, wollen die Hessen anscheinend mit einem anderen Skandinavier besetzen: Der dänische Nationaltorwart Frederik Rönnow soll ein heißer Kandidat auf den Platz zwischen den Pfosten sein. Momentan steht der 25-Jährige bei Bröndby IF unter Vertrag und führt mit den Kopenhagenern die dänische Superligaen an. Sein Marktwert wird von transfermarkt.de auf zwei Millionen Euro geschätzt - eine Summe, die die Frankfurter angesichts der fast sicheren Qualifikation fürs internationale Geschäft problemlos stemmen könnten.