​FC-Legende Lukas Podolski kritisierte das jüngste Verhalten der Kölner-Ultras auf Schärfste. Zwei Capos der "Boyz" und der "Wilden Horde" hatten im Heimspiel des 1. FC Köln Gästekeeper Ron-Robert Zieler auf übelste Weise beleidigt.


Lukas Podolski hatte während seiner Zeit beim 1. FC Köln stets ein gutes Verhältnis zu den Fans und auch den umstrittenen Ultras. Nachdem Nationalmannschaftskollege Ron-Robert Zieler aber am Sonntag von den FC-Vorsängern auf schreckliche Art und Weise beleidigt worden war, kritisierte der jetzige Spieler von Vissel Kobe das Verhalten der Ultras aber aufs Schärfste.



"Mit Beleidigungen müssen wir Profi-Fußballer leben", sagte Podolski nach dem Ligapokal-Spiel gegen V-Varen Nagasaki, in dem er einen Doppelpack erzielte. "Aber das, was in Köln passiert ist, mit den Sprüchen auch in Sachen Enke, geht überhaupt nicht. Das ist nicht zu dulden und auch nicht tragbar."


Zwei Capos riefen "Deine Mutter soll sterben" und "Deine Mutter ist mit Enke verwandt" in ihr Megafon, was über die Stadionmikrofone der TV-Stationen deutlich zu vernehmen war. Der 'Effzeh' distanzierte sich bereits am Montag via Pressemitteilung von dem Verhalten seiner Zuschauer. Mittlerweile hat der Verein bereits ein Verfahren gegen die beiden Capos eingeleitet, denen nun ein Stadion-Verbot droht. In den Augen einiger, sicherlich eine viel zu milde Strafe für dieses Fehlverhalten.