​Seit dem Trainerwechsel von Carlo Ancelotti zu Jupp Heynckes ist Real-Leihgabe James Rodriguez Stück für Stück aufgeblüht und hat sich zu einem der wichtigsten Bayernspieler entwickelt. Gegenüber der Sportbild ist Heynckes voll des Lobes über den Kolumbianer. 


Dass James überhaupt an die Säbener Straße wechselte, hing wohl hauptsächlich damit zusammen, dass er bei Real Madrid bereits erfolgreich mit Carlo Ancelotti zusammengearbeitet hatte. Dementsprechend glaubten nach der Entlassung des Italieners nicht wenige, dass der WM-Torschützenkönig von 2014 nur noch eine untergeordnete Rolle bei den Bayern spielen würde.

Bayer 04 Leverkusen v FC Bayern Muenchen - Bundesliga

Es kam ganz anders: Der Kolumbianer arbeitete sich unter dem neuen Coach sukzessive nach oben und wurde sich zu einem absoluten Leistungsträger. Jupp Heynckes ist von den Fähigkeiten des 26-Jährigen angetan und sieht eine positive Entwicklung: "Als ich kam, war er isoliert, es fand kaum eine Kommunikation statt. Sein Standing in der Mannschaft ist gewachsen.“


Dabei hat die langjährige Erfahrung des Triple-Trainers von 2013 eine wesentliche Rolle gespielt: "James braucht Orientierung, eine Ansprache – wie der Fußball hier gespielt wird. 2014 war er bei der WM mit Kolumbien vorderer Mittelfeldspieler, kam viel zum Abschluss. Jetzt demonstriert er wieder sein riesiges fußballerisches Potenzial. Er führt Dinge intuitiv aus, die andere nicht im Repertoire haben. Zudem schlägt er fantastische Standards. James weiß nun auch: Er kann einmal einen Fehler machen, er ist gesetzt.“ Das Vertrauen, das Heynckes seinem Schützling entgegen gebracht hat, zahlt sich also aus.